Datum01.06.2026 09:56
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Nettozuwanderung nach Deutschland ist 2025 um 45 Prozent auf 235.000 Personen gesunken. Dies liegt an einem Rückgang der Zuzüge um 13 Prozent, während die Fortzüge nur leicht (knapp 2 Prozent) abnahmen. Hauptursachen sind geringere Zuwanderung aus Syrien (-67%), Afghanistan (-41%) und der Ukraine (-21%), aber auch aus EU-Staaten kamen weniger Menschen.
Inhalt2025 sind unterm Strich weniger Menschen eingewandert als in den Vorjahren. Besonders zurückgegangen ist die Zuwanderung aus Syrien und Afghanistan, sowie der Ukraine. Im vergangenen Jahr sind unter dem Strich deutlich weniger Menschen nach Deutschland zugewandert als 2024. Die sogenannte Nettozuwanderung sank um 45 Prozent auf 235.000 Personen, nach zuvor 430.000, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Den endgültigen Ergebnissen zufolge gab es insgesamt rund 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die deutschen Grenzen. Damit fiel die Zahl der zugewanderten Menschen um 13 Prozent, während sich die Summe der Abwanderungen um knapp zwei Prozent verringerte. Eine Ursache sei, dass weniger Menschen aus den Hauptherkunftsländern der Asylsuchenden gekommen seien, teilte das Bundesamt mit. Die Nettozuwanderung aus Syrien sei um 67 Prozent zurückgegangen, die aus Afghanistan um 41 Prozent. Auch aus der Ukraine wurde ein Rückgang von 21 Prozent registriert. Zudem kamen auch weniger Menschen aus Staaten der Europäischen Union nach Deutschland. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.