Datum01.06.2026 07:32
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer Explosion in einer Raketenfabrik des Konzerns Hanhwa Aerospace in Südkorea sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in Daejeon, einem wichtigen Zentrum der koreanischen Rüstungsindustrie. Bereits in den Jahren 2018 und 2019 gab es in derselben Anlage Explosionen mit Todesopfern. Die genaue Ursache der aktuellen Detonation, die sich im Zusammenhang mit Raketenantrieben ereignet haben soll, wird noch ermittelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Fünf Tote nach Explosion in südkoreanischer Raketenfabrik“. Nach einer Explosion in einer südkoreanischen Rüstungsfabrik sind mindestens fünf Menschen gestorben. Weitere zwei Personen wurden schwer verletzt, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Die Explosion ereignete sich am Vormittag (Ortszeit) in einer Anlage des südkoreanischen Konzerns Hanhwa Aerospace in Daejeon, rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul. Auf Fotoaufnahmen ist zu sehen, wie dunkle Rauchschwaden aus dem betroffenen Gebäude in den Himmel steigen. Südkoreas Ministerpräsident Kim Min Seok rief die Behörden dazu auf, sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte und Geräte für die laufenden Rettungsarbeiten zu mobilisieren. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte. Der Hanhwa Aerospace Standort in Daejeon gilt als zentral für die koreanische Rüstungsindustrie. Laut Berichten werden dort unter anderem Raketentriebwerke entwickelt und Raketentreibstoff wird hergestellt. In derselben Anlage kam es in den letzten Jahren bereits zweimal zu Explosionen. Im Mai 2018 starben dabei fünf Menschen, im Februar 2019 drei Personen. Genau wie die zwei vergangenen Unfälle soll sich die jetzige Explosion im Zusammenhang mit Arbeitsprozessen rund um Raketenantriebe ereignet haben, wie das südkoreanische Online-Medium News1 berichtete. Offiziell bestätigt ist das nicht. Die genaue Ursache der Explosion wird noch von den Behörden ermittelt. © dpa-infocom, dpa:260601-930-155897/1