Datum01.06.2026 07:26
Quellewww.spiegel.de
TLDRRaumfahrtministerin Dorothee Bär würde gern ins All reisen und hat sich für einen Parabelflug angemeldet. Sie glaubt jedoch nicht an die Besiedlung anderer Planeten, da sie sich für den Klimaschutz einsetzt und eine Massenumsiedlung unrealistisch findet. Den Aufbau von Forschungsbasen auf dem Mond hält sie hingegen für möglich.
Inhalt"Ich würde sofort in ein Raumschiff steigen": Die CSU-Politikerin Dorothee Bär wäre offenbar selbst gern Astronautin. Dass die Menschheit einmal auf anderen Planeten siedelt, glaubt sie allerdings nicht. Einmal die Welt von oben sehen: Forschungs- und Raumfahrtministerin Dorothee Bär könnte sich offenbar gut vorstellen, selbst mal ins All zu fliegen: "Absolut! Ich würde sofort in ein Raumschiff steigen", sagte die CSU-Politikerin in einem Interview der Zeitungen der Funke Mediengruppe . "Es lässt keinen Astronauten kalt, auf die Erde runterzuschauen und deren Schönheit sehen zu dürfen." Sie selbst habe sich für einen Parabelflug angemeldet, um einmal Schwerelosigkeit erleben zu dürfen, berichtete die Ministerin. Dass die Menschheit eines Tages auf einem anderen Planeten leben könnte, glaubt Bär allerdings nicht. Erstens wolle sie mit der Klimaforschung dazu beitragen, dass es nicht so weit kommen werde, dass die Erde unbewohnbar wird. Schon jetzt führt die Klimakrise allerdings zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen. "Und zweitens kann ich mir schwer vorstellen, dass alle Erdenbewohner auf einen anderen Planeten umsiedeln", sagte Bär. Etwas anderes seien Pläne der US-Raumfahrtbehörde, eine Basis auf dem Mond zu Forschungszwecken aufzubauen. "Das erscheint mir zu meinen Lebzeiten möglich." Auch Europa plant eine eigene permanente Präsenz auf dem Erdtrabanten. Lesen Sie hier mehr zu den Herausforderungen eines All-Aufenthalts: Was macht ein Langzeit-Raumflug mit dem Körper?