Datum21.11.2025 15:04
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Landtag Schleswig-Holsteins unterstützt den geplanten Verkauf der landeseigenen Spielbanken, nachdem der Antrag der CDU und Grünen angenommen wurde. Die SPD scheiterte mit einem Ablehnungsantrag. Vor der Privatisierung soll die Landesregierung dem Finanzausschuss über die Verkaufsbedingungen berichten. Das Parlament fordert den Schutz von Spielern und die Wahrung der Interessen der Belegschaft. Die bestehenden Standorte in Flensburg, Kiel, Lübeck, Schenefeld und Bargteheide bleiben bestehen. Die Spielbanken SH GmbH beschäftigt rund 240 Mitarbeiter.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Regierung soll berichten“. Lesen Sie jetzt „Landtag unterstützt Verkauf der Spielbanken“. Beim geplanten Verkauf der schleswig-holsteinischen Spielbanken möchte auch der Landtag mitreden. Einen entsprechenden Antrag der Fraktionen von CDU und Grünen beschlossen die Abgeordneten mit großer Mehrheit. Zuvor scheiterte die SPD-Fraktion mit einem Antrag zur Ablehnung einer Privatisierung der landeseigenen Casinos. Hintergrund ist der Plan, den auch frühere Koalitionen bereits gefasst hatten, die Spielbanken des Landes in die Hände eines privaten Unternehmens zugeben. Der Landtag spricht sich jetzt für die Privatisierung der Spielbanken aus, fordert die Landesregierung aber auf, vor dem Verkauf dem Finanzausschuss über die Verkaufsbedingungen zu berichten und sie ihm zur Einwilligung vorzulegen. Forderungen des Parlaments sind, dass der Schutz von Spielern einen hohen Stellenwert behält und die grundsätzlichen Interessen der Belegschaft gewahrt bleiben. An den festgelegten Spielbankstandorten in den Regionen Flensburg, Kiel, Lübeck, Schenefeld (Kreis Pinneberg) und Bargteheide (Kreis Stormarn) solle festgehalten werden. Bis 2021 gab es auch ein Casino in Westerland auf Sylt, im Bereich Bargteheide gibt es bisher keins. Die Spielbanken SH GmbH hat nach eigenen Angaben rund 240 Mitarbeiter. © dpa-infocom, dpa:251121-930-323027/1