Bundesstaat Niger: Schüler und Mitarbeiter aus katholischer Schule in Nigeria verschleppt

Datum21.11.2025 15:07

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Nigeria wurden über 50 Kinder und Mitarbeiter einer katholischen Schule im Bundesstaat Niger entführt. Trotz einer erhöhten Warnstufe war die Schule geöffnet. Der Angriff ereignete sich am Morgen, wobei ein Wachmann verletzt wurde. Das Militär und Sicherheitskräfte wurden in die Gemeinde geschickt. Die Schule hatte zuvor ohne Genehmigung der Regierung den Betrieb wieder aufgenommen, was die Schüler einem vermeidbaren Risiko aussetzte. Im Norden Nigerias sind solche Entführungen durch bewaffnete Gruppen seit Jahren ein Problem.

InhaltMehr als 50 Kinder sind laut einem Bericht aus einer Schule in Nigeria entführt worden. Trotz erhöhter Warnstufe war die Schule geöffnet, heißt es von lokalen Behörden. In Nigeria haben bewaffnete Angreifer Kinder und Mitarbeitende aus einer katholischen Schule verschleppt. Das teilten die Behörden im Bundesstaat Niger mit. Laut dem örtlichen Sender Arise TV sind insgesamt 52 Kinder entführt worden. Ein Wachmann habe einen "üblen Schuss" abbekommen, teilte die katholische Diözese Kontagora mit. Der Angriff ereignete sich Polizeiangaben zufolge in den frühen Morgenstunden. Das Militär und andere Sicherheitskräfte seien in die betroffene Gemeinde entsandt worden.  Zuvor herrschte eine erhöhte Warnstufe, wie die Staatsregierung in Niger mitteilte. Trotzdem habe die Schule den Betrieb wieder aufgenommen, ohne die Regierung zu konsultieren. So habe die Bildungseinrichtung die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende einem vermeidbaren Risiko ausgesetzt, hieß es. Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren besuchen demnach die Schule. Im Norden Nigerias werden seit Jahren immer wieder Menschen verschleppt. Bewaffnete Gruppen nutzen die mangelnde Sicherheitspräsenz aus, um Dörfer und Hauptstraßen anzugreifen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.