Datum31.05.2026 20:21
Quellewww.zeit.de
TLDRCDU-Chef Dennis Thering bedauert Hamburgs Nein zu den Olympischen Sommerspielen und sieht darin eine verpasste "Jahrhundertchance" für die Stadt. Er kritisiert, dass die Unterstützung durch die Regierungsfraktionen SPD und Grüne zu schwach war. Thering betrachtet das Ergebnis als Niederlage für Bürgermeister Tschentscher, der die Hamburger nicht von den Chancen überzeugen konnte. Die CDU war die einzige Oppositionspartei, die sich für Olympia eingesetzt hat.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Referendum über Sommerspiele“. Lesen Sie jetzt „Thering bedauert Hamburgs Nein zu Olympia“. CDU-Landes- und Fraktionschef Dennis Thering ist enttäuscht über das Nein der Hamburgerinnen und Hamburger zu einer Olympia-Bewerbung ihrer Stadt. "Damit geht eine Jahrhundertchance verloren – eine Chance auf neuen Schwung, internationale Sichtbarkeit und dringend notwendige Investitionen in die Sicherung unseres Wohlstandes auch für die kommenden Generationen", sagte er. Das Ergebnis müsse man akzeptieren. "Wir haben als CDU für ein anderes Ergebnis gekämpft", sagte Thering. Dazu sei ein "gemeinsames, kraftvolles Vorgehen aller demokratischen Kräfte" hilfreich gewesen. "Dies war von SPD und Grünen aber offensichtlich nicht gewünscht, sodass die Unterstützung für Olympia Stückwerk blieb", sagte Thering. "Vor diesem Hintergrund überrascht das Ergebnis leider nicht." Neben den Regierungsfraktionen von SPD und Grünen hatte sich die CDU als einzige Oppositionspartei in der Bürgerschaft für Olympia eingesetzt. Linke und AfD waren dagegen Thering verwies darauf, dass das Olympia-Referendum nach dem Klimaentscheid im vergangenen Jahr für Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bereist die zweite Niederlage bei einer Volksabstimmung gewesen sei. "Er und sein rot-grüner Senat haben es nicht geschafft, die Hamburgerinnen und Hamburger von den Chancen einer Olympia-Bewerbung zu überzeugen." © dpa-infocom, dpa:260531-930-154859/1