Sportpolitik: Fegebank von Nein zu Olympia enttäuscht

Datum31.05.2026 20:27

Quellewww.zeit.de

TLDRHamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank ist enttäuscht über das Votum gegen Olympische Spiele in der Stadt. Sie bedauert die verpasste Chance, sieht aber die hohe Wahlbeteiligung als Zeichen des Interesses. Trotzdem respektiert sie das Ergebnis und will die potenziellen Austragungsorte im Land unterstützen. Fegebank betont, dass die Koalition nun verstärkt auf Klimaschutz, Mobilität und Sportstätten setzen wird, auch ohne Olympia.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sportpolitik“. Lesen Sie jetzt „Fegebank von Nein zu Olympia enttäuscht“. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) hat sich enttäuscht über das klare Nein der Hamburgerinnen und Hamburger zu Olympischen Spielen in der Hansestadt gezeigt. "Der Ausgang dieses Referendums ist eine herbe Enttäuschung und eine verpasste Chance für unsere Stadt", sagte die Umweltsenatorin. Sie respektiere das Ergebnis. "Wir wünschen uns dennoch Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland und werden die Stadt oder Region unterstützen, die vom DOSB nominiert wird." Es sei von Anfang an klar gewesen, dass es auch eine Mehrheit gegen Olympische Spiele geben kann. "Aber unser gemeinsames Verständnis im Senat ist es, dass Politik im Sinne der Stadt nicht bedeuten kann, alle politischen Risiken möglichst zu vermeiden." Die höchste Wahlbeteiligung von allen Referenden in Deutschland zeige, "dass Olympia in Hamburg so stark emotionalisiert wie nirgends sonst". Fegebank sagte, die rot-grüne Koalition werde sich weiter mit großem Elan an die im Koalitionsvertrag festgelegten Hausaufgaben machen - saubere Mobilität, noch mehr Klimaschutz und moderne Sportstätten für alle. "Olympia hätte hierfür sehr geholfen - aber natürlich wollen wir möglichst viel davon auch ohne die Spiele umsetzen." © dpa-infocom, dpa:260531-930-154867/1