Datum31.05.2026 20:19
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn Namhkam, Myanmar, ereignete sich eine schwere Explosion in einem Munitionslager unter Kontrolle der TNLA. Mindestens 50 Menschen starben, 70 wurden verletzt. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Die TNLA gibt gewerbliche Sprengstoffe für Steinbrucharbeiten als Ursache an und versprach eine Untersuchung. Das örtliche Krankenhaus leidet unter Blutmangel.
InhaltIn einem Munitionslager im Nordosten Myanmars hat sich laut Medienberichten eine Katastrophe ereignet, mindestens 50 Menschen sind gestorben. Dutzende weitere wurden verletzt und zahlreiche Häuser beschädigt. Bei der Explosion eines Munitionslagers im Nordosten Myanmars sind mindestens 50 Menschen gestorben. Weitere 70 Personen sind verletzt worden. Dies berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur dpa mit Verweis auf lokale Medien. Der Vorfall hat demnach am Sonntagmittag in der Stadt Namhkam in der Shan-Region stattgefunden. Durch die Detonation wurden ersten Berichten zufolge zahlreiche Wohnhäuser in der Umgebung beschädigt oder zerstört. Auch Stunden nach dem Unglück haben Rettungskräfte noch nach Verschütteten unter den Trümmern gesucht. Das Krankenhaus von Namhkam hat zudem einen akuten Mangel an Blutkonserven gemeldet. Dieser Mangel betrifft die Versorgung der Verletzten. Die Rebellengruppe Ta’ang National Liberation Army (TNLA) bestätigte, dass das betroffene Lager unter ihrer Kontrolle stand. Laut der Organisation befanden sich dort gewerbliche Sprengstoffe, die für Arbeiten in einem von ihr betriebenen Steinbruch vorgesehen waren. Die TNLA sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus und kündigte eine umfassende Untersuchung zur Ursache der Explosion an. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Hintergründe des Unglücks bleiben unklar.