Wetter: Starke Gewitter – Experte: «Es müssen alle damit rechnen»

Datum31.05.2026 07:38

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Hitzewelle in Baden-Württemberg endet mit starken Gewittern und teils heftigen Regenfällen. Laut DWD ist unklar, wo genau es blitzen wird, aber alle müssen damit rechnen. Starkregen, Hagel und Sturmböen sind möglich. Das Gewitterrisiko nimmt in der Nacht zum Montag ab. Die Temperaturen kühlen sich danach erheblich ab. Auch in den folgenden Tagen ist mit wechselhaftem Wetter mit Schauern und möglichen Gewittern zu rechnen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Starke Gewitter – Experte: "Es müssen alle damit rechnen"“. Nach tagelang schweißtreibenden Temperaturen endet die Hitzewelle in Baden-Württemberg mit einem großen Donnerwetter. Der Wetterumschwung werde mit starken Regenfällen und teils heftigen Gewittern übers Land ziehen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).  Allerdings sei völlig unklar, wo genau es kräftig blitzen und donnern werde. "Es müssen alle damit rechnen. Wer getroffen wird, das müssen wir sehen", sagte der DWD-Experte. Es sei aber auch möglich, dass Regionen völlig ausgespart bleiben. Schauerartigen Regen werde es allerdings überall geben. Das Wetter werde nach ersten Sonnenstrahlen ab Mittag stärker umschlagen, dann könne auch die Zahl der lokalen Gewitter zunehmen. Möglich sei auch Starkregen mit Mengen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, bei Unwetter sei auch das Doppelte in einer Stunde wahrscheinlich. Auch Hagel und schwere Sturmböen um 100 Kilometer in der Stunde seien nicht ausgeschlossen. Das Gewitterrisiko nehme in der Nacht zum Montag wieder ab. Die Höchstwerte sollen zunächst noch zwischen 24 und 28 Grad liegen, im Breisgau nochmals nahe 30 Grad. Sie kühlen sich laut DWD aber durch die Gewitterlage rasch ab auf am Abend 20 bis 16 Grad. Nachts werden Tiefstwerte zwischen 9 und 15 Grad erwartet. Für Montag rechnet der DWD mit Höchstwerten zwischen 21 und 25 Grad, im höheren Bergland um 18 Grad. Anfangs kann es auf der Alb sowie südöstlich davon noch regnen. Auch sonst sind viele Wolken am Himmel, doch es soll trocken bleiben. Am Nachmittag steigt die Chance, die Sonne zu sehen. Der Wind weht dann mäßig bis frisch. Wolken werden dann den Dienstag begleiten. Bis zum Mittag könnten laut DWD weitere einzelne Schauer aufkommen, im Laufe des Nachmittags sind auch Gewitter zum Teil mit Sturmböen, nachfolgend Regen möglich. Zuvor wird mit Höchstwerten zwischen 19 Grad auf der Zollernalb und 26 Grad am Rhein gerechnet. © dpa-infocom, dpa:260531-930-152351/1