Wirtschaftspolitik: Ostdeutsches Wirtschaftsforum berät über Reformbedarf

Datum31.05.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRBeim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow diskutieren Manager und Politiker über den Reformbedarf der deutschen Wirtschaft angesichts geopolitischer Krisen und der Realität. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke und die Ostbeauftragte Kaiser sind zum Auftakt erwartet worden. Ein vorgestellter Bericht warnt vor einem wirtschaftlichen Abkoppeln Ostdeutschlands durch zu geringe Investitionen und Fachkräftemangel. Bundeskanzler Merz wird ebenfalls erwartet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wirtschaftspolitik“. Lesen Sie jetzt „Ostdeutsches Wirtschaftsforum berät über Reformbedarf“. Unternehmensmanager und Politiker befassen sich beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) im brandenburgischen Bad Saarow mit den Folgen geopolitischer Krisen und dem Reformkurs der Bundesregierung. Zum Auftakt der dreitägigen Konferenz am Sonntag (14.00 Uhr) werden Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (beide SPD), erwartet. "Ein Jahr nach der Regierungsbildung steht der Standort Deutschland vor der Zerreißprobe zwischen politischen Zielsetzungen und wirtschaftlicher Realität", so die Veranstalter des OWF. Am Dienstag wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Bad Saarow erwartet. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) musste ihre geplante Teilnahme absagen. Zu geringe Investitionen, zu wenige Fachkräfte und eine zunehmend alternde Bevölkerung: Der "Wettbewerbsreport Ostdeutschland" sieht die Gefahr, dass der Osten Deutschlands wirtschaftlich den Anschluss verliert. Die Studie, die das Dresdner Ifo-Institut im Auftrag ostdeutscher Wirtschaftsverbände erstellt hat, empfiehlt der Politik deshalb, schnellstmöglich gegenzusteuern. © dpa-infocom, dpa:260531-930-151993/1