Datum30.05.2026 18:10
Quellewww.zeit.de
TLDRDer VfL Wolfsburg hat trotz seines Abstiegs in die 2. Bundesliga Dieter Hecking zum neuen Sport-Geschäftsführer ernannt. Hecking, zuvor Trainer, erhält einen Zweijahresvertrag und ist für alle Bereiche des Vereins zuständig. Diese Beförderung erfolgte, da die Wunschkandidaten für den Posten nicht verfügbar waren. Nun steht Hecking unter Zeitdruck, eine neue Mannschaft und einen Nachfolger für das Traineramt zu finden, um den sofortigen Wiederaufstieg anzugehen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Beförderung nach Abstieg: Hecking neuer Wolfsburg-Sportchef“. Nach dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte hat der VfL Wolfsburg den bisherigen Trainer Dieter Hecking zum Sport-Geschäftsführer befördert. Der 61-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag und ist ab dem 1. Juni für den Männer-, Frauen- und Nachwuchsbereich verantwortlich. "Dieter Hecking kennt die zweite Liga und ihre Anforderungen. Er bringt für die Sportgeschäftsführung die passenden Kompetenzen mit", sagte Aufsichtsrats-Chef Sebastian Rudolph. "Wir freuen uns sehr, dass Dieter Hecking Teil der VfL-Familie bleibt. Er steht in Wolfsburg für Teamgeist und Identifikation." Der bisherige Trainer muss nun zusammen mit Sportdirektor Pirmin Schwegler einen kompletten Neustart unter erheblichem Zeitdruck managen: Bis zum ersten Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 7. August braucht der VfL eine neue Mannschaft - und einen Nachfolger für Hecking. Als neuer Trainer ist unter anderem Alexander Blessin vom FC St. Pauli im Gespräch. Der Abstieg, gibt Hecking zu, "nagt noch an mir. Wichtig wird sein, jetzt schnellstmöglich eine positive Grundstimmung im Verein zu erzeugen, um gemeinsam das Thema zweite Liga mit der nötigen Mischung aus Demut, Courage und Überzeugung anzugehen". Eine Beförderung nach dem Abstieg: Im Fall Hecking kommt das nur auf den ersten Blick überraschend. Denn für den Posten des Geschäftsführers waren die eigentlichen Wunschkandidaten Marcel Schäfer (RB Leipzig) und Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart) nicht zu bekommen. © dpa-infocom, dpa:260530-930-151448/2