Transferstreit in Spanien: Atlético Madrid bietet für Yamal Sonnenblumenkerne und Bad-Bunny-Tickets

Datum30.05.2026 16:17

Quellewww.spiegel.de

TLDRAtlético Madrid reagiert auf Gerüchte um einen Wechsel ihres Spielers Julián Álvarez zum FC Barcelona mit Spott. Auf X veröffentlichte der Club Montagen von Barça-Spielern im Atlético-Trikot und machte ein humorvolles Transferangebot für Lamine Yamal. Atlético wirft Barcelona eine Schmutzkampagne und respektlose Vorgehensweisen vor, und spielt auf Korruptionsvorwürfe gegen den Rivalen an.

InhaltWeil seit Tagen über einen Wechsel seines Starstürmers Julián Álvarez zum FC Barcelona diskutiert wird, holt Atlético Madrid zum Gegenangriff aus. Der Club postete mehrere Montagen von Barça-Spielern im Atlético-Trikot. Atlético Madrid hat bemerkenswert deutlich den spanischen Fußball-Rivalen FC Barcelona über die sozialen Netzwerke angegriffen. Hintergrund ist offenbar der Versuch der Katalanen, den argentinischen Atlético-Star Julián Álvarez abzuwerben. Die Madrilenen reagierten nun auf der Plattform X mit mehreren spöttischen Posts. Zu sehen sind Fotomontagen, die Barcelonas Jungstar Lamine Yamal sowie Pedri und Raphinha im Trikot von Atlético zeigen. Zu einem Bild von Yamal schrieb der Club: "Wir haben ein Fax an den FC Barcelona mit unserem Angebot für den Spielertransfer geschickt: vier Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert von morgen, ein jährliches Abonnement für die Zeitung "ABC" und eine Tüte mit Sonnenblumenkernen. Wir warten gespannt auf die Antwort, um den Ankündigungs-Post vorzubereiten." Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Auf den Bildern war zudem der Ausdruck "Here we go" ("Es geht los") zu sehen – ein Satz, mit dem der Transferjournalist Fabrizio Romano vermeintlich bestätigte Transfers verkündet. Romano hatte berichtet , Álvarez habe Atlético gebeten, den Club verlassen zu dürfen. Zudem habe Barcelona ein erstes Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro abgegeben. Atlético dementierte dies in den Posts nicht ausdrücklich, wies die Berichte aber als Teil einer Kampagne zurück. In weiteren Posts beklagte Atlético eine "systematische Schmutzkampagne" gegen einen seiner Spieler und sprach von "Fake News" und "ständigen Respektlosigkeiten". Zudem spielte der Verein auf den Korruptionsverdacht gegen den FC Barcelona an: Man würde nie "den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf der Gehaltsliste" haben oder politische Hilfe einfordern, um Spieler registrieren zu können, hieß es. Den Beitrag schloss Atlético mit dem Hinweis auf "Respekt und Werte".