Datum30.05.2026 11:06
Quellewww.zeit.de
TLDRThüringen startet eine landesweite Kampagne, um gelungene Integrationen sichtbar zu machen. Ab Juni berichten "Integrationsbotschafter" über ihre persönlichen Erfahrungen. Vorgestellt werden Menschen und Projekte aus verschiedenen Lebensbereichen. Yurii Zemkov, ein ukrainischer Geflüchteter, ist der erste Botschafter und arbeitet als Kursleiter und Rettungsschwimmer. Die Kampagne unterstreicht die Bedeutung des gegenseitigen Gebens und Nehmens sowie die Rolle des Sports bei der Integration.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesellschaft“. Lesen Sie jetzt „Neue Kampagne zeigt Gesichter gelungener Integration“. Thüringen will mit einer landesweiten Kampagne Beispiele für gelungene Integration sichtbar machen. Vom 1. Juni an berichten "Integrationsbotschafter" über ihre persönlichen Geschichten, teilte das Thüringer Migrationsministerium mit. Die Kampagne soll den Angaben zufolge in den nächsten Monaten verschiedene Persönlichkeiten und Projekte in Thüringen vorstellen – von der Arbeitswelt über das Ehrenamt bis hin zur Bildung. Die Porträts werden unter anderem über soziale Medien und die Website des Ministeriums veröffentlicht. Zum Auftakt der Serie gehe es um "Sport als Motor der Integration". Dafür präsentiert sich Yurii Zemkov als erster Integrationsbotschafter. 2022 floh er vor dem Krieg aus der Ukraine nach Thüringen. Heute arbeitet er laut Ministerium als Kursleiter und Rettungsschwimmer bei den Erfurter Bädern und leiste dort einen täglichen Beitrag für die Sicherheit und das Gemeinschaftsleben in der Region, hieß es. "Yuriis Weg zeigt eindrucksvoll, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Sie lebt vom Machen und vom gegenseitigen Geben und Nehmen", betonte Ministerin Beate Meißner (CDU). Ein Motor für solche Erfolgsgeschichten sei der organisierte Sport. Dafür fördere der Freistaat etwa das Programm "Integration durch Sport" jährlich mit mehr als 300.000 Euro. © dpa-infocom, dpa:260530-930-149939/1