Datum30.05.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Leuchtturm Kap Arkona, ein maritimtes Wahrzeichen auf Rügen, steht kurz vor der Wiedereröffnung im Juni 2026. Nach einer umfangreichen, aber von Verzögerungen geplagten Sanierung, die auch die Erneuerung von Navigationsausrüstung umfasst, werden derzeit die Abschlussarbeiten am Gerüst durchgeführt. Ursprünglich für April geplant, verzögerte sich die Öffnung für Besucher aufgrund von Wetterbedingungen. Die letzte Sanierung dieses denkmalgeschützten Turms fand 1991 statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Maritimes Wahrzeichen“. Lesen Sie jetzt „Leuchtturm Kap Arkona könnte Ende Juni wieder öffnen“. Bei der von Verzögerungen betroffenen Sanierung des Leuchtturms am Kap Arkona zeichnet sich ein Ende ab. "Derzeit gehen wir davon aus, dass der Leuchtturm voraussichtlich ab dem 23.6.2026 durch die Tourismusgesellschaft mbH Kap Arkona für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden kann", erklärte eine Sprecherin des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Ostsee auf Anfrage. Die zuvor auch eingerüstete Spitze des Turms ist inzwischen wieder frei. "Derzeit wird das Gerüst am Leuchtturm Kap Arkona um zwei Etagen zurückgebaut, damit die noch ausstehenden Montagearbeiten am Geländer abgeschlossen werden können", so die Sprecherin. Anschließend erfolgten die letzten Montagen von Ausrüstungsteilen, die der Navigation und Ortung der Schifffahrt dienen (AIS, GPS und Richtfunk). Seit Anfang September vergangenen Jahres ist das Wahrzeichen an der Nordspitze der Insel Rügen für Besucher geschlossen. Ursprünglich war geplant, dass die Besucherplattform des Turms hoch über der Steilküste zum Saisonstart im April öffnet. Das daraus nichts wurde, lag nach früheren Angaben des WSA vor allem am Wetter. Der 1905 in Betrieb genommene Leuchtturm Kap Arkona wird als Seezeichen für die Schifffahrt umfassend saniert. Die jüngste Sanierung davor mit ähnlichem Umfang erfolgte 1991. Wind und Wetter in der exponierten Lage hätten mit der Zeit für Schäden an dem unter Denkmalschutz stehenden Turm gesorgt. © dpa-infocom, dpa:260530-930-149303/1