Datum29.05.2026 20:17
Quellewww.spiegel.de
TLDRAdolfo Daniel Vallejo wurde von den French Open mit einer Geldstrafe belegt, nachdem er nach seiner Niederlage eine abfällige und sexistische Bemerkung über Schiedsrichterin Ana Carvalho gemacht hatte. Die Turnierorganisatoren und der französische Tennisverband verurteilten seine Aussage auf das Schärfste und betonten, dass die Kompetenz eines Schiedsrichters nicht vom Geschlecht abhänge. Vallejo hatte behauptet, ein solches Match müsse von einem Mann geleitet werden.
InhaltAdolfo Daniel Vallejo hat sich nach seiner Niederlage über die Schiedsrichterin beschwert. "Inakzeptabel" sei die Aussage, urteilen die Turnierorganisatoren und kündigen eine Strafe an. Die abfällige Aussage von Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo über Schiedsrichterin Ana Carvalho in Paris hat Folgen: Die French Open würden "jegliche sexistische Äußerung" aufs Schärfste verurteilen, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung und kündigten "eine empfindliche Geldstrafe" für Vallejo an. Der 22-Jährige hatte nach seiner Zweitrundenniederlage am Donnerstag zum Tennis-Magazin "Clay" gesagt: "Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig." In einem dramatischen Spiel verlor Vallejo in fünf Sätzen gegen den Franzosen Moïse Kouamé, der erst 17 Jahre alt ist. Vallejos Aussagen seien "inakzeptabel" und würden von den Organisatoren und vom französischen Tennisverband verurteilt, heißt es in der Mitteilung. "Die Kompetenz eines Schiedsrichters hängt nicht von seinem Geschlecht ab, sondern von seiner Professionalität und seiner Fähigkeit, Spiele auf höchstem Niveau zu leiten." Knapp fünf Stunden dauerte das Match auf dem Court Suzanne Lenglen, die Stimmung war aufgeheizt: Viele Franzosen auf den Rängen feuerten Jungstar Kouamé an. Bei diesen Bedingungen brauche man "viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen", sagte Vallejo.