Datum21.11.2025 13:09
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bundesrat fordert Maßnahmen zur Reduzierung der Preisschwankungen an Tankstellen. Auf Initiative von Baden-Württemberg sollen die Kraftstoffpreise transparenter gestaltet werden, unter anderem durch eine Preisbremse nach dem Vorbild Österreichs. Dort dürfen Tankstellen die Preise einmal täglich erhöhen. Zudem wird geprüft, ob zeitliche Mindestabstände zwischen Preisänderungen, etwa von drei Stunden, eingeführt werden können. Ziel ist es, die Häufigkeit von Preiserhöhungen zu begrenzen und Verbrauchern verlässlichere Preise zu bieten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auto“. Lesen Sie jetzt „Bundesrat für weniger Spritpreis-Schwankungen“. Unübersichtlichen, teils mehrmals am Tag stattfindenden Preisschwankungen an Tankstellen soll nach dem Willen des Bundesrats ein Riegel vorgeschoben werden. Die Länderkammer beschloss in Berlin eine Aufforderung an die Bundesregierung, "geeignete Maßnahmen zu prüfen, um die Kraftstoffpreise für Verbraucherinnen und Verbraucher wieder transparenter zu machen." Konkret genannt wird in der von Baden-Württemberg eingebrachten Initiative eine Preisbremse nach Vorbild Österreichs. Im Nachbarland ist es Tankstellen einmal täglich um 12.00 Uhr erlaubt, die Preise zu erhöhen. Preissenkungen dürfen jederzeit vorgenommen werden. Geprüft werden soll außerdem, ob "zeitliche Mindestabstände" zwischen Erhöhungen oder Senkungen festgelegt werden könnten. "Solche zeitlichen Mindestabstände könnten zum Beispiel drei Stunden betragen", heißt es im Beschluss. Dies würde die Häufigkeit von Preiserhöhungen im Tagesverlauf ebenfalls begrenzen und die Flexibilität der Anbieter bei der Preissetzung weniger stark einschränken. Der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) sagte, bis zu 20 Preisänderungen am Tag machten es immer schwieriger, einen günstigen Zeitpunkt zum Tanken zu finden. Ziel sei, zu mehr Verlässlichkeit zu kommen. © dpa-infocom, dpa:251121-930-322229/1