Datum21.11.2025 13:12
Quellewww.zeit.de
TLDREx-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bezeichnete den langen Verzicht auf LNG-Terminals in Deutschland als Fehler. Er betonte, dass er bereits vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine für den Bau solcher Terminals plädierte, um die Energieversorgung flexibler zu gestalten. Scholz kritisierte die Abhängigkeit von Russland und äußerte Unverständnis darüber, dass Deutschland keine Terminal-Infrastruktur neben den Pipelines errichtet hat. Dies geschah im Rahmen seiner Aussage im Untersuchungsausschuss zur Nord Stream 2-Leitung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Scholz als Zeuge im Ausschuss“. Lesen Sie jetzt „Olaf Scholz: Langer Verzicht auf LNG-Terminals war Fehler“. Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich nach eigener Darstellung schon Jahre vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine für den Bau von LNG-Terminals an der deutschen Küste starkgemacht, um flexibel bei der Versorgung der Bundesrepublik mit Energie zu sein. Die Abhängigkeit von Russland in Energiefragen sei ein Fehler gewesen. Er habe nie verstanden, dass Deutschland keine Terminal-Infrastruktur neben den Pipelines errichtet habe, um im Fall der Fälle darauf zurückgreifen zu können, sagte Scholz in Schwerin. Dort wurde er im Landtag als Zeuge im Untersuchungsausschuss zur umstrittenen Nord-Stream 2-Leitung für russisches Erdgas durch die Ostsee befragt. Die Leitung verläuft parallel zu Erdgasleitung Nord Stream 1 aus dem Jahr 2011 auf dem Grund der Ostsee. Nord Stream 2 wurde 2021 fertig, ging wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine aber letztlich nicht in Betrieb. © dpa-infocom, dpa:251121-930-322271/1