Nachrichtenpodcast: Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen

Datum28.05.2026 17:10

Quellewww.zeit.de

TLDRTrotz Verhandlungen setzen die USA und der Iran ihre Angriffe im Nahen Osten fort, während auch die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon unter Druck gerät. Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem plant, in München ein Bildungszentrum zu eröffnen, um der wachsenden Bedeutung historischer Aufklärung und dem erstarkenden Antisemitismus entgegenzuwirken. Bayerns Ministerpräsident sichert der Einrichtung Schutz zu.

InhaltAuch wenn offiziell die Waffen ruhen, gehen die Angriffe im Nahen Osten weiter. Was bezwecken die Kriegsparteien? Und: Yad Vashem will Bildungszentrum in München öffnen. Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Nach US-Angaben wurden dabei Boote zerstört, die versucht haben sollen, Minen in der Straße von Hormus zu verlegen. Washington bezeichnet die Angriffe als Verteidigungsmaßnahme zum Schutz der internationalen Schifffahrt. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen. Die Revolutionsgarde soll US-Tanker in der Straße von Hormus beschossen haben. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Israel hat seine Angriffe auf die Hisbollah ausgeweitet und nach eigenen Angaben eine Bodenoffensive begonnen. Welche Strategie die USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey, Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im nördlichen Nachbarland verfolgt. Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der Gedenkstätte außerhalb Israels werden und am Karolinenplatz entstehen. Die Eröffnung ist innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre geplant. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als "Geburtsstätte der NSDAP" eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach von einer "großen Ehre" und sicherte der Einrichtung besonderen Schutz zu. Auch Bundesbildungsministerin Karin Prien betonte die Bedeutung des Projekts im Kampf gegen Antisemitismus. Und sonst so? Die Attraktivität der Adidas-Hose Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.