Gewalt gegen Zugbegleiter: Mordanklage nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter

Datum28.05.2026 15:23

Quellewww.zeit.de

TLDRVier Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in der Pfalz hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken einen 26-Jährigen wegen Mordes angeklagt. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, den Bahnmitarbeiter nach einer Ticketkontrolle und der Aufforderung, den Zug zu verlassen, im Regionalexpress tödlich verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht von niedrigen Beweggründen aus. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft und hat das Tatgeschehen teilweise eingeräumt, einen Tötungsvorsatz jedoch bestritten.

InhaltVier Monate nach dem tödlichen Angriff in einem Regionalzug hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken Mordanklage erhoben. Sie geht von niedrigen Beweggründen aus. Rund vier Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalexpress hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken einen 26 Jahre alten Mann wegen Mordes angeklagt. Die Behörde geht von einer Tat aus niedrigen Beweggründen aus. Der Verdächtige soll den Bahnmitarbeiter am 2. Februar in der Regionalbahn von Landstuhl in Richtung Homburg nach einer Ticketkontrolle mehrere Schläge versetzt haben, als dieser ihn der Bahn verwies. Der Zugbegleiter stürzte bewusstlos zu Boden und starb am 4. Februar infolge der Gewalteinwirkung gegen den Kopf an einer Hirnblutung. Der 26-Jährige befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiter in Untersuchungshaft. Er habe das objektive Tatgeschehen gegenüber einem Gutachter eingeräumt, einen Tötungsvorsatz aber bestritten und sich teilweise auf Erinnerungslücken berufen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.