Kriminalität: Polizei ermittelt nach verfassungsfeindlicher Parolenrufen

Datum28.05.2026 08:41

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Hagenow ermittelt die Polizei nach dem Rufen verfassungsfeindlicher Parolen. Zeugen meldeten eine Gruppe, aus der heraus diese Parolen skandiert und Musik abgespielt wurden. Die Beamten identifizierten einen 20-Jährigen als Tatverdächtigen, der Widerstand leistete und zusammen mit einer weiteren Person in Gewahrsam genommen wurde. Ermittlungsverfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung wurden eingeleitet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Polizei ermittelt nach verfassungsfeindlicher Parolenrufen“. Wegen mutmaßlich verfassungsfeindlicher Parolen ist es am Mittwochabend in Hagenow zu einem Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Polizei hatten Zeugen eine etwa zehnköpfige Gruppe in der Möllner Straße gemeldet, aus der heraus entsprechende Parolen gerufen und lautstark Musik abgespielt worden seien. Die Beamten machten vor Ort einen 20-Jährigen als Tatverdächtigen aus. Während der polizeilichen Maßnahmen soll der Mann körperlichen Widerstand geleistet haben. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt. Eine weitere 20-jährige Person habe zudem polizeiliche Anweisungen missachtet. Beide Personen wurden schließlich in Gewahrsam genommen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ein. © dpa-infocom, dpa:260528-930-138970/1