Datum28.05.2026 08:44
Quellewww.zeit.de
TLDRIm ersten Quartal 2024 stiegen die Bruttolöhne in Deutschland um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Da die Inflation nur um 2,2 Prozent zunahm, bedeutete dies einen Reallohnzuwachs von 1,8 Prozent. Die stärksten Nominallohnsteigerungen verzeichneten der Bergbau, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie die Energieversorgung. Geringere Anstiege gab es in den Bereichen Erziehung, Bau und öffentliche Verwaltung.
InhaltIm ersten Quartal 2024 sind die Bruttolöhne im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent gestiegen. Die Inflation legte im selben Zeitraum um 2,2 Prozent zu. Trotz der infolge des Irankriegs gestiegenen Inflation sind die Reallöhne in Deutschland im ersten Quartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Bruttomonatslöhne zwischen Januar und März im Durchschnitt 4,1 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Da die Verbraucherpreise im selben Zeitraum nur um 2,2 Prozent stiegen, ergab sich ein Reallohnplus von 1,8 Prozent. Besonders kräftig stiegen die Nominallöhne im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden mit 6,9 Prozent sowie bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 6,5 Prozent und in der Energieversorgung mit 5,9 Prozent. Vergleichsweise geringe Zuwächse gab es dagegen in Erziehung und Unterricht mit 3,5 Prozent, im Baugewerbe mit 2,9 Prozent sowie in der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung mit 0,1 Prozent. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.