Trockenheit: Waldbrandgefahr: Mehrere Vegetationsbrände in Dresden

Datum28.05.2026 08:24

Quellewww.zeit.de

TLDRDie anhaltende Trockenheit in Dresden hat zu mehreren Vegetationsbränden geführt. Am Mittwoch musste die Feuerwehr unter anderem in der Dresdner Heide Brände bekämpfen, die erneut aufflammten, sowie auf Gras- und Wiesenflächen in Gorbitz und Übigau. Ein Autofahrer gefährdete die Löscharbeiten in Übigau. Angesichts der hohen Waldbrandgefahr (Stufe Vier) warnt die Feuerwehr vor leicht entzündlichen Trockenbereichen und bittet um vorsichtiges Verhalten im Freien.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Trockenheit“. Lesen Sie jetzt „Waldbrandgefahr: Mehrere Vegetationsbrände in Dresden“. Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden mussten am Mittwoch an mehreren Stellen des Stadtgebiets Wald- und Wiesenbrände bekämpfen. Ein Waldbrand in der Dresdner Heide, der bereits am Morgen einen Einsatz ausgelöst hatte, flammte am Abend erneut auf, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach entdeckte ein Waldläufer die Flammen und alarmierte die Einsatzkräfte. Das Feuer auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern wurde dabei auch mit Hacken und Schaufeln bekämpft, um Glutnester im Waldboden auszulöschen, so die Feuerwehr. Zu Bränden auf Gras- und Wiesenflächen kam es im Stadtteil Gorbitz und im Stadtteil Übigau. In Übigau sorgte ein 60-jähriger Autofahrer für einen Gefahrenmoment: Der Mann fuhr demnach während der Einsatzarbeiten aus ungeklärter Ursache durch die aufgestellten Pylonen und Blitzleuchten in die Einsatzstelle hinein. Verletzt wurde niemand.  Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit warnt die Feuerwehr vor erhöhtem Risiko von Vegetationsbränden und mahnt zu vorsichtigem Verhalten im Freien. Bereits kleine Zündquellen reichten demnach aus, um trockenes Gras und Waldboden zu entzünden, heißt es weiter. Aktuell gilt für das Dresdner Stadtgebiet sowie für weite Teile der Landkreise Meißen, Bautzen, Görlitz und einen Teil des Kreises Nordsachsen eine hohe Waldbrandgefahr. Das entspricht der zweithöchsten Gefahrenstufe Vier. © dpa-infocom, dpa:260528-930-138892/1