Datum28.05.2026 07:14
Quellewww.spiegel.de
TLDREin 20-Jähriger ist im Rhein-Herne-Kanal ertrunken, nachdem er sich nach einer Laufrunde abkühlen wollte. Sein Begleiter konnte ihn nicht retten. In Sassenberg kam zudem ein 27-Jähriger im Feldmarksee ums Leben. Beide Vorfälle ereigneten sich am Mittwochabend. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
InhaltIm Ruhrgebiet wollte sich ein junger Mann nach einer Laufrunde abkühlen. Dann rief er um Hilfe – Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot bergen. Im Münsterland kam ein 27-Jähriger beim Baden in einem See ums Leben. Ein 20 Jahre alter Mann ist in Herne ertrunken. Dies teilte die Polizei mit. Demnach war der junge Mann am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr mit einem Begleiter joggen gegangen. Um sich nach der Laufrunde und bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen, sei er dann ins Wasser des Rhein-Herne-Kanals gesprungen, sagte ein Polizeisprecher. Nach wenigen Minuten habe der Mann um Hilfe gerufen, weswegen sein Begleiter hinterhergesprungen sei und versucht habe, den 20-Jährigen zu retten – jedoch ohne Erfolg. Anschließend alarmierte er die Feuerwehr. Mithilfe von Tauchern und einer Drohne hätten die Einsatzkräfte das Hafenbecken abgesucht, sagte der Sprecher. Die Helfer konnten den Mann allerdings nur noch tot bergen. Gegen 0.30 Uhr war der Einsatz demnach beendet. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Auch für einen 27-Jährigen endete ein Badeausflug in Nordrhein-Westfalen tödlich. Ein Zeuge beobachtete, wie der Mann im Feldmarksee in Sassenberg unterging, wie die Polizei mitteilte . Trotz umgehender Suchmaßnahmen durch Feuerwehr und DLRG konnte der Mann demnach nur leblos geborgen werden. Reanimationsversuche seien erfolglos geblieben, hieß es. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Lesen Sie hier, welche Risiken für Badende in Seen, Flüssen und im Meer lauern.