Öffentlicher Nahverkehr: Deutschlandticket ist bis 2030 finanziell abgesichert

Datum21.11.2025 11:21

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Bundesrat hat der finanziellen Absicherung des Deutschlandtickets bis 2030 zugestimmt, was insgesamt drei Milliarden Euro umfasst. Diese Mittel sollen Einkommensverluste der Verkehrsunternehmen ausgleichen, wobei Bund und Länder jeweils 1,5 Milliarden Euro beisteuern. Der Preis des Deutschlandtickets wird ab 2026 von 58 auf 63 Euro monatlich erhöht, nachdem er bereits 2025 auf 49 Euro angehoben wurde. Die längere Absicherung des Tickets folgt auf Kritik über dessen Preis im Vergleich zu regionalen Abonnements.

InhaltDer Bundesrat hat der Gesetzesänderung zur Finanabsicherung des Deutschlandtickets zugestimmt. Bis 2030 werden insgesamt drei Milliarden Euro bereitgestellt. Der Bundesrat hat der finanziellen Absicherung des Deutschlandtickets bis ins Jahr 2030 zugestimmt. Dazu beschloss der Rat eine zuvor vom Bundestag abgesegnete Gesetzesänderung. Demnach sollen insgesamt drei Milliarden Euro zum Ausgleich von Einnahmeverlusten bei Verkehrsunternehmen bereitgestellt werden. Bund und Länder werden jeweils 1,5 Milliarden Euro beisteuern.  Die Verkehrsminister einigten sich im September auf eine längere Absicherung des Tickets. Zuvor gab es Ärger über den Preis des Deutschlandtickets, da es günstiger ist als so manches regionale Abo. Der Preis wird ab 2026 nochmals erhöht: von 58 Euro auf 63 Euro im Monat. Erst zu Beginn des Jahres 2025 wurde der Preis von 49 Euro heraufgesetzt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.