Datum27.05.2026 23:31
Quellewww.zeit.de
TLDRCrystal Palace hat das Finale der Conference League gegen Rayo Vallecano mit 1:0 gewonnen und sichert sich damit den ersten Europapokal-Titel der Vereinsgeschichte. Jean-Philippe Mateta erzielte in der 51. Minute das entscheidende Tor. Für Trainer Oliver Glasner ist es nach dem Europa-League-Sieg mit Frankfurt 2022 der nächste große Erfolg und der dritte Titel in vier Jahren.
InhaltCrystal Palace gewinnt das Finale der Conference League. Das Team von Ex-Bundesligatrainer Oliver Glasner erreicht damit seinen bisher größten Erfolg. Der Spielbericht Der englische Klub Crystal Palace F.C. hat sich mit 1:0 (0:0) im Finale der Conference League gegen Rayo Vallecano durchgesetzt. Damit holten sich die Engländer im Leipziger Stadium den jüngsten Europapokal-Titel der UEFA. Für die Mannschaft des früheren Bundesliga-Trainers Oliver Glasner schoss Jean-Philippe Mateta in der 51. Minute das entscheidende Tor. In seinem letzten Spiel als Teammanager von Palace holte Glasner damit seinen dritten Titel in vier Jahren und den ersten internationalen Titel für den Klub aus Süd-London. Glasner, der 2022 mit Frankfurt die Europa League gewonnen hatte, ließ seine Mannschaft von Anfang an Druck machen, der Favorit versuchte immer wieder Top-Stürmer Ismaila Sarr in Position zu bringen. Doch die Chancen blieben zunächst aus, der spanische Erstligist wehrte sich mit viel Einsatz. Nach rund 35 Minuten wurde das Spiel für rund drei Minuten unterbrochen, da ein Fan von Vallecano medizinisch versorgt werden musste. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Palace dann seine erste Chance. Adam Wharton flankte aus dem Rückraum in den Strafraum, der völlig frei zum Abschluss kommende Tyrick Mitchell (45.+1) köpfte den Ball jedoch neben das Tor. Nach der Pause waren die Londoner dann hellwach. Wharton hatte erneut eine Idee. Statt zu flanken, zog der Nationalspieler aus etwa 20 Meter ab. Rayo-Torwart Augusto Batalla wehrte den Ball nach vorn ab – direkt auf den Fuß von Mateta. Ein Freistoß von Pino (55.) landete erst am linken Pfosten und sprang von da an den rechten. Zwei Minuten später stand Mateta wieder richtig, doch dieses Mal lenkte Batalla den Ball noch um den Pfosten.