Datum27.05.2026 22:12
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie Schauspielerin Swetlana Schönfeld ist im Alter von 74 Jahren in Berlin gestorben. Sie war lange Jahre am Maxim Gorki Theater und Berliner Ensemble tätig und arbeitete mit namhaften Regisseuren. Schönfeld begann ihre Karriere bei der Defa, gewann früh Auszeichnungen und war bis zuletzt in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen präsent, darunter im Leipziger "Tatort" als Mutter der Kommissarin Saalfeld.
InhaltSie war Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters und Mutter einer Kommissarin im Leipziger "Tatort": Die Schauspielerin Swetlana Schönfeld ist im Alter von 74 Jahren in Berlin gestorben. Die Schauspielerin Swetlana Schönfeld ist tot. Sie starb bereits am 17. Mai nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in Berlin, wie die Schauspielagentur Windhuis unter Berufung auf ihre Familie mitteilte. Die Beisetzung ist in engem Kreis geplant. Schönfeld war viele Jahre Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters und des Berliner Ensembles. Sie spielte am Deutschen Theater, der Schaubühne am Lehniner Platz, bei den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale. Im Lauf ihrer langen Theaterkarriere arbeitete sie mit bekannten Regisseuren wie Thomas Langhoff, Luc Bondy, Andrea Breth und Claus Peymann zusammen. Ihre Film- und Fernsehkarriere begann Schönfeld bei der Defa in der DDR. Bereits 1977 gewann sie den Ernst-Zinna-Preis als beste Schauspielerin. Seit den 1990er Jahren war sie außerdem in zahlreichen Film- und vor allem Fernsehproduktionen von "Soko Wismar" bis "Bettys Diagnose" zu sehen. Von 2008 bis 2012 verkörperte Schönfeld die Mutter der Kommissarin Saalfeld im Leipziger "Tatort" und war in Serien-Rollen wie in "Das Institut – Oase des Scheiterns", "Frau Jordan stellt gleich" und "Rentnercops" zu sehen. Außerdem wirkte sie in vielen Filmprojekten mit, darunter in "Die letzten Millionen" (Regie: Udo Witte), "Vorsicht vor Leuten" (Regie: Arne Feldhusen), "Vier gegen die Bank" (Regie: Wolfgang Petersen) und "Mit der Faust in die Welt schlagen" (Regie: Constanze Klaue). Bei dem Film "Und der Zukunft zugewandt" (Regie: Bernd Böhlich) war ihre Familiengeschichte Grundlage für das Drehbuch.