Datum27.05.2026 13:37
Quellewww.zeit.de
TLDREin Nachbarschaftsstreit in München-Neuperlach führte zu einem Großeinsatz der Polizei. Ein 37-Jähriger meldete, von seinem Nachbarn mit einer Machete bedroht worden zu sein. Der 47-jährige Tatverdächtige wurde per Videoüberwachung im U-Bahnhof Therese-Giehse-Allee geortet. Um seine Flucht zu verhindern, wurde der U-Bahn-Verkehr kurzzeitig gestoppt. Am Bahnsteig konnte der Mann von der Polizei gestellt und festgenommen werden. Eine Machete wurde bei ihm nicht gefunden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „München“. Lesen Sie jetzt „Macheten-Alarm in Neuperlach: U-Bahn-Verkehr gestoppt“. Ein handfester Nachbarschaftsstreit hat im Münchner Stadtteil Neuperlach einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst und den öffentlichen Nahverkehr zeitweise beeinträchtigt. Ein 37-Jähriger meldete der Polizei, dass es nach einem Streit zu Handgreiflichkeiten zwischen ihm und seinem Nachbarn gekommen sei. Der Nachbar habe ihn dabei mit einer Machete bedroht und sei anschließend mit der Waffe auf die Straße gelaufen, wie das Polizeipräsidium München mitteilte. Die Beamten leiteten umgehend eine Fahndung ein. Der flüchtige Nachbar, ein 47-Jähriger, konnte kurz darauf über eine Videokamera im U-Bahnhof Therese-Giehse-Allee lokalisiert werden. Um eine Flucht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu verhindern, wurde die Münchner Verkehrsgesellschaft verständigt, die die Abfahrt der U-Bahnen stoppte. Zudem eilten zahlreiche Polizeikräfte zum Bahnhof. Die Polizisten forderten den Mann am Bahnsteig mit gezogener Schusswaffe auf, sich auf den Boden zu legen. Der Mann wurde gefesselt und durchsucht. Eine Machete konnte bei ihm allerdings nicht aufgefunden werden. © dpa-infocom, dpa:260527-930-135343/1