Freizeit: Was Menschen in Zukunft an den Geiseltalsee locken soll

Datum27.05.2026 13:42

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt wird mit über 13 Millionen Euro aus Strukturwandelmitteln gefördert, um ihn zu einem attraktiven Freizeitort zu entwickeln. Geplant sind ein Strand, Liegeflächen, ein Rettungswachtpunkt und barrierefreie Zugänge. Diese Maßnahmen sollen den Strukturwandel in der ehemaligen Bergbauregion greifbar machen. Der vollständig für Freizeit und Wassertourismus freigegebene See wird zukünftig auch für Kitesurfen genutzt werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Freizeit“. Lesen Sie jetzt „Was Menschen in Zukunft an den Geiseltalsee locken soll“. Die Region um den Geiseltalsee im Saalekreis soll in Zukunft mehr Menschen für einen Besuch oder sogar zum Leben anziehen. Dafür hat Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) nun Fördermittel von Bund und Land in Höhe von mehr als 13 Millionen Euro an die Stadt Braunsbedra übergeben. Weitere Mittel sollen folgen.  Geplant sei, am Geiseltalsee einen Strand mit Liegeflächen zu gestalten, erklärte die Staatskanzlei. Außerdem soll es in Zukunft einen Wachstützpunkt für den Rettungsdienst sowie einen barrierefreien Zugang zum Wasser geben.  "Wo früher Braunkohle das Bild geprägt hat, entsteht heute ein Ort, an dem Familien ihre Freizeit verbringen, Menschen zur Ruhe kommen und Gäste unsere Heimat erleben können", sagte Schulze. Ein Projekt wie dieses mache Strukturwandel greifbar. Die Fördermittel stammten aus dem Strukturwandelprogramm für ehemalige Kohleregionen. Der künstliche See war in der vergangenen Woche vollständig für den Freizeit- und Wassertourismus freigegeben worden. Auf einem Teil des Sees soll nun unter anderem Kitesurfen erlaubt sein. Darüber, wie der See und die Bereiche darum genutzt werden können, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert. Dabei ging es unter anderem um Umweltauflagen.  Der Tagebaurestsee liegt im Süden von Sachsen-Anhalt. Der See entstand im Zuge von Rekultivierungsmaßnahmen im früheren Braunkohleabbaugebiet Geiseltal nordöstlich von Mücheln. © dpa-infocom, dpa:260527-930-135398/1