Datum27.05.2026 01:57
Quellewww.zeit.de
TLDRDie aktuelle Hitzewelle in Deutschland erreichte am Dienstag mit 34 Grad in Regensburg ihren Höchstwert. Auch im Saarland und Baden-Württemberg wurden über 30 Grad gemessen. In Großstädten im Südwesten kühlt es nachts kaum unter 20 Grad ab. Diese extreme Hitze ist auf eine blockierende Wetterlage mit einem Hochdruckgebiet zurückzuführen. In Westeuropa sind ähnliche Temperaturen zu verzeichnen, mit Rekordwerten in Großbritannien und hitzebedingten Todesfällen in Frankreich.
InhaltAm Dienstag war es in Regensburg an der Donau am wärmsten. Auch in anderen Teilen Deutschlands lagen die Temperaturen teilweise über 30 Grad. Im Norden bleibt es kühler. Mit einem Spitzenwert von 34 Grad im bayerischen Regensburg hat die aktuelle Hitzewelle in Deutschland am Dienstag ihren Höhepunkt erreicht. Das zeigen vorläufige Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Hohe Temperaturen gab es demnach auch im Saarland: An der Station Neunkirchen-Wellesweiler zeigte das Thermometer 33,2 Grad. Im baden-württembergischen Ohlsbach wurden 33,1 Grad erreicht. Selbst nachts kühlt die Luft nicht überall ab. Laut DWD sinken die Temperaturen vor allem in den Ballungsräumen im Südwesten an Main und Rhein kaum unter 20 Grad. Am Mittwoch werden im Norden Deutschlands Temperaturen von 18 bis 25 Grad erwartet, im übrigen Gebiet 27 bis 33 Grad. Am Donnerstag erreichen die Werte laut Prognosen 23 bis 27 Grad. Am Oberrhein, der von Bingen in Rheinland-Pfalz bis zur Schweizer Grenze reicht, sind bis zu 30 Grad möglich. In weiten Teilen Westeuropas herrscht derzeit eine frühsommerliche Hitzewelle. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge ist sie die Folge einer sogenannten blockierenden Wetterlage, bei der sich ein Hochdruckgebiet für eine längere Zeit festsetzt. Dadurch bildet sich ein sogenannter Hitzedom. Laut DWD liegt Deutschland nur am Rand der Heißluftglocke. In Großbritannien wurden Rekordwerte gemeldet, in Frankreich starben mehrere Menschen im Zusammenhang mit der Hitze.