Sachsen-Anhalt: Haseloff verabschiedet – Bundeswehr spielt Lieblingssongs

Datum26.05.2026 20:57

Quellewww.zeit.de

TLDRDer scheidende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, wurde von der Bundeswehr mit einer Serenade in Magdeburg verabschiedet. Neben der Nationalhymne spielte das Heeresmusikkorps Hannover Haseloffs Lieblingssongs wie "Learning to Fly" von Tom Petty. Diese Zeremonie würdigt die langjährige Zusammenarbeit. Haseloff, der sein Amt vorzeitig niederlegte, um seinem Nachfolger den Weg zu ebnen, zeigte sich von der musikalischen Darbietung beeindruckt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Haseloff verabschiedet – Bundeswehr spielt Lieblingssongs“. Sachsen-Anhalts früherer Ministerpräsident Reiner Haseloff ist von der Bundeswehr feierlich verabschiedet worden. In einer Serenade in Magdeburg wurden neben der Nationalhymne auch Musikstücke gespielt, die sich Haseloff ausgesucht hatte. Der CDU-Politiker wünschte sich unter anderem "Learning to Fly" von Tom Petty. "Das ist einer meiner Lieblingssongs", sagte Haseloff der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld. "Der ist mit meiner rockigen Zeit verbunden." Außerdem erklangen die Kirchenlieder "Land of Hope and Glory" (Edward Elgar) und "Nehmt Abschied Brüder" sowie der Marsch "Alter Dessauer". Im Anschluss an die Serenade bedankte sich Haseloff beim Heeresmusikkorps Hannover. So einfühlsam habe er "Learning to Fly" noch nie gehört, sagte der 72-Jährige. Haseloff war von 2011 bis 2026 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Mit seinem vorzeitigen Rückzug im Januar hat er seinem Nachfolger und Parteifreund Sven Schulze ermöglicht, als Ministerpräsident und nicht nur als CDU-Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 6. September zu gehen. Nach Angaben der Bundeswehr drücken die Streitkräfte mit einer Serenade ihren Dank für die gute Zusammenarbeit mit dem Ministerpräsidenten aus. In Sachsen-Anhalt verfüge die Bundeswehr nicht über ein Heeresmusikkorps, deswegen sei das Heeresmusikkorps Hannover gekommen, sagte ein Sprecher der Bundeswehr. © dpa-infocom, dpa:260526-930-132564/1