Datum26.05.2026 18:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Quad-Gruppe (USA, Indien, Japan, Australien) hat sich besorgt über die Lage im Süd- und Ostchinesischen Meer geäußert. Die vier Länder kritisierten Chinas Militarisierung umstrittener Gebiete, "gefährliche Manöver" und "Ramm- und Blockadeaktionen". Sie lehnen destabilisierende Maßnahmen ab, die Frieden und Stabilität gefährden. Die Quad-Gruppe wird als Gegengewicht zu China gesehen. China kritisiert solche Bündnisse als gegen seine Interessen gerichtet.
InhaltDie Lage im Süd- und Ostchinesischen Meer bereite ihnen Sorgen, schrieben die USA, Japan, Indien und Australien. Chinas Militarisierung auf dem Meer kritisierten sie. Die USA, Indien, Japan und Australien haben sich auf einem Treffen der sogenannten Quad-Gruppe "zutiefst besorgt" über die Lage im Süd- und Ostchinesischen Meer geäußert. US-Außenminister Marco Rubio und seine Kollegen aus Indien, Japan und Australien nannten die Volksrepublik China zwar nicht ausdrücklich, zielten mit ihrer Kritik aber offensichtlich auf das Tun der chinesischen Regierung. Das Treffen fand in Neu-Delhi statt. Die Außenminister kritisierten in einer Erklärung "gefährliche Manöver von Militärflugzeugen" sowie "Ramm- und Blockadeaktionen im Südchinesischen Meer". Zudem äußerten sie sich besorgt über die Militarisierung umstrittener Gebiete in den Gewässern, auf die China Ansprüche erhebt. "Wir bekräftigen unsere entschiedene Ablehnung jeglicher destabilisierender oder einseitiger Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Gewalt oder Zwang, die den Frieden und die Stabilität in der Region gefährden", hieß es in der Erklärung. Die Aufrüstung der chinesischen Marine macht den Ländern unter anderem Sorgen. Die Quad-Gruppe (quad für "Quadrilateral Security Dialogue", zu deutsch "Quadrilaterale Sicherheitsdialog") wird als Gegengewicht zu China angesehen, sie vertreten die stärksten demokratischen Länder im Indopazifik. Chinas Regierung hatte das Treffen kritisiert, internationale Zusammenarbeit dürfe sich "nicht gegen eine dritte Partei" richten, China unterstütze keine "exklusiven Cliquen oder Block-Konfrontationen". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.