Nach Raub in Niederbayern: Jugendlicher schießt 19-Jähriger mit Luftpistole ins Gesicht

Datum26.05.2026 14:12

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Landshut schoss ein Jugendlicher einer 19-Jährigen mit einer Luftpistole ins Gesicht, nachdem ein Rauschmittelgeschäft schiefgelaufen war. Die Frau weigerte sich, Geld herauszugeben, woraufhin ihr ein Handelspartner Geld entnahm. Nach einer Auseinandersetzung schoss der Jugendliche auf die Frau und verletzte sie schwer. Beide Tatverdächtigen wurden festgenommen. Gegen den schießenden 17-Jährigen wurde Haftbefehl wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Die Frau konnte das Krankenhaus verlassen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Raub in Niederbayern“. Lesen Sie jetzt „Jugendlicher schießt 19-Jähriger mit Luftpistole ins Gesicht“. Ein Jugendlicher hat einer 19-Jährigen in Landshut mit einer Luftpistole mehrfach ins Gesicht geschossen und die junge Frau dabei schwer verletzt. Nach Polizeiangaben wollten die beiden und ein Komplize des Jugendlichen ein Geschäft machen, bei dem es nach ersten Erkenntnissen um Rauschmittel ging. Die drei kannten sich.  Laut Polizei steht bisher fest, dass einer der beiden 17-Jährigen die 19-Jährige aufgefordert hatte, ihnen Geld auszuhändigen. Dabei soll er sie mit der Luftpistole bedroht haben. Als die Frau sich weigerte, habe einer der beiden jungen Männer in ihre Handtasche gegriffen und Geld herausgenommen. Die Frau soll dann ein Messer gezückt haben. Bei der anschließenden Flucht verfolgte sie die beiden. Daraufhin soll sich einer der Jugendlichen umgedreht und mehrmals auf seine Bekannte geschossen haben. Die Polizei nahm die beiden Tatverdächtigen fest. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer und Betäubungsmittel stellten die Beamten sicher. Der 17-Jährige, der im Verdacht steht, die Luftpistole eingesetzt zu haben, wurde ins Gefängnis gebracht. Gegen ihn wurde wegen des Verdachts auf schweren Raub und gefährliche Körperverletzung ein Haftbefehl erlassen. Ob die Frau sich ebenfalls strafbar gemacht hat, ist noch Teil der Ermittlungen. Sie konnte das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. © dpa-infocom, dpa:260526-930-130664/1