Gelder: Steuerschätzung: 1,4 Milliarden Euro weniger als erwartet

Datum26.05.2026 14:07

Quellewww.zeit.de

TLDRHamburg muss bis 2030 mit 1,4 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen rechnen als angenommen. Hauptursache sind höhere Zahlungen in den Länderfinanzausgleich (935 Millionen Euro). Dennoch prognostiziert die Stadt bis 2030 steigende Gesamteinnahmen von 16,6 auf 18,5 Milliarden Euro. Finanzsenator Dressel erläuterte die Mai-Steuerschätzung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gelder“. Lesen Sie jetzt „Steuerschätzung: 1,4 Milliarden Euro weniger als erwartet“. Hamburg muss in den kommenden Jahren mit weniger Steuereinnahmen rechnen als noch im November vorhergesagt. Insgesamt sinken die Einnahmeerwartungen bis 2030 um rund 1,4 Milliarden Euro, erläuterte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) die Mai-Steuerschätzung. Rund zwei Drittel davon - 935 Millionen Euro - ergäben sich durch höhere Zahlungen Hamburgs in den Länderfinanzausgleich.  Laut der Mai-Steuerschätzung rechnet Hamburg im Vergleich zur November-Steuerschätzung in diesem Jahr mit Mindereinnahmen von 125 Millionen Euro und im kommenden Jahr von 290 Millionen Euro. 2028 und 2029 liege das Minus bei 293 beziehungsweise 333 Millionen Euro und erreiche 2030 ein Minus von 384 Millionen Euro.  Auch wenn die Erwartungen einen deutlichen Dämpfer erfahren haben, geht die Stadt dennoch weiter von steigenden Steuereinnahmen aus. Insgesamt kletterten sie von knapp 16,6 Milliarden Euro in diesem Jahr auf fast 18,5 Milliarden Euro im Jahr 2030. © dpa-infocom, dpa:260526-930-130622/1