Datum26.05.2026 13:20
Quellewww.zeit.de
TLDREin Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Baden-Württemberg bei der kommunalen Versorgung mit Infrastrukturangeboten wie Ärzten, Schulen und Internet gut abschneidet. Böblingen belegt bundesweit Rang elf, gefolgt von Stuttgart (15) und Karlsruhe (17). Andere Städte wie Ulm und Freiburg schneiden ebenfalls gut ab. Bad Rippoldsau-Schapbach ist auf dem letzten Platz in Baden-Württemberg. Bewertet wurden 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit für fast 11.000 Gemeinden bundesweit.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gutachten“. Lesen Sie jetzt „Ranking: Wo es sich im Südwesten gut leben lässt“. Bei einem bundesweiten Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Versorgung von Kommunen mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und vielen anderen Infrastruktur-Angeboten schneidet Baden-Württemberg insgesamt gut ab. In etlichen Städten ist die Versorgung demnach sehr gut. Das geht aus dem "IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge" hervor, der im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris erstellt worden war. Böblingen kommt darin bundesweit auf Rang elf von insgesamt 10.817 Plätzen. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist auf Platz 15, gefolgt von Karlsruhe mit Rang 17. Etwas weiter hinten - aber dennoch im Bereich sehr gut - kommen Ulm (185), Freiburg (295), Konstanz (528) und Heilbronn (549). Im Bereich "sehr schlecht" ist Bad Rippoldsau-Schapbach (Landkreis Freudenstadt) auf dem letzten Platz in Baden-Württemberg. Untersucht wurden nach Angaben der IW-Gesellschaftsforschung alle fast 11.000 Gemeinden in Deutschland. Ausgewertet wurden demnach 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet. Bewertet wurden etwa die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Autobahnen, Nahverkehr und Flughäfen und die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Theater, Museen, Schwimmbäder, aber auch die Mobilfunkabdeckung und die Breitbandverfügbarkeit. © dpa-infocom, dpa:260526-930-130306/1