Datum26.05.2026 10:25
Quellewww.zeit.de
TLDRBayerische Haushalte produzierten 2024 im Durchschnitt 478 Kilogramm Müll pro Kopf, eine Steigerung von knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg um 18 Kilogramm. Organische Abfälle verzeichneten mit fast neun Prozent den stärksten Zuwachs. Auch Haus- und Sperrmüll nahmen erstmals seit 2020 um über drei Prozent zu. Das Bayerische Landesamt für Statistik vermutet, dass die Hochwasserereignisse in Schwaben zu diesem Anstieg beigetragen haben könnten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Statistik“. Lesen Sie jetzt „Bayerische Haushalte produzieren mehr Müll“. Die bayerischen Bürger haben zuletzt wieder mehr Müll produziert: 2024 stieg das Aufkommen pro Kopf um 18 Kilogramm, was einem Plus von knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilte. Daten für spätere Jahre liegen bislang nicht vor. Insgesamt fielen in Bayern rund 6,32 Millionen Tonnen Abfälle in Haushalten und Kleingewerbebetrieben an. Pro Kopf sind das 478 Kilo Müll. Den stärksten Zuwachs gab es demnach mit knapp neun Prozent bei organischen Abfällen, also Gartenabfällen und Biotonnen. Erstmals seit 2020 stieg auch das Pro-Kopf-Aufkommen von Haus- und Sperrmüll um etwas mehr als drei Prozent auf 2,25 Millionen Tonnen. Laut Landesamt könnte der Zuwachs auf das Hochwasser in Schwaben zurückzuführen sein. © dpa-infocom, dpa:260526-930-129408/1