Datum26.05.2026 09:41
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Kölner Polizei sucht nach neun Jahren erneut intensiv nach dem Vater, der seine schwangere Tochter 2017 ermordet haben soll. Als Motiv wird die Missbilligung ihrer Lebensführung vermutet. Der Gesuchte, ein 54-jähriger Iraker jesidischen Glaubens, floh nach der Tat mutmaßlich in den Irak. Die Polizei hat neue Fahndungsplakate veröffentlicht und eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Hinweise ausgesetzt. Die Leiche der 19-Jährigen wurde im Stadtteil Buchheim gefunden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verdächtiger geflohen“. Lesen Sie jetzt „Junge Frau 2017 in Köln ermordet - Vater weiter gesucht“. Mehr als neun Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen in Köln nehmen die Ermittler einen neuen Anlauf, den tatverdächtigen Vater zu finden. Die Polizei hat nach eigenen Angaben aktuelle Fahndungsplakate veröffentlicht. Zudem hat die Staatsanwaltschaft für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Der gesuchte 54-Jährige wird verdächtigt, seine schwangere Tochter am 4. Januar 2017 ermordet zu haben. Als Motiv nehmen die Ermittler an, dass der Iraker, der jesidischen Glaubens sei, mit der Lebensführung seiner Tochter nicht einverstanden war. Nach der Tat soll er in den Irak geflohen sein. Die Leiche der jungen Frau war nach einem telefonischen Hinweis in einer Garage im Stadtteil Buchheim gefunden worden. Die Beamten vermuteten schnell, dass es sich bei dem Anrufer um den Vater handelte. Nach ihm wird seitdem gesucht. © dpa-infocom, dpa:260526-930-129269/1