Datum26.05.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Deutschland leben Millionen Streunerkatzen, deren Vorfahren Hauskatzen sind. Diese Tiere sind oft unterernährt und krank, erkennbar an abgemagertem Zustand und verfilztem Fell. Eigenständiges Fangen wird abgeraten, da Streuner scheu sind. Stattdessen sollte man das Ordnungsamt oder Tierheim informieren, nachdem man sichergestellt hat, dass es sich nicht um eine Nachbarkatze handelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere“. Lesen Sie jetzt „Wie man Streunerkatzen helfen kann“. Der Deutsche Tierschutzbund geht von Millionen Streunerkatzen oder Straßenkatzen in Deutschland aus. Sie stammen ursprünglich von unkastrierten Hauskatzen ab. Das können Freigängerkatzen sein oder ausgesetzte oder weggelaufene Tiere. Im Gegensatz zu Wildkatzen können sich Streunerkatzen nicht ausreichend selbst versorgen. Viele der Tiere seien deshalb unterernährt und krank, erklärt der Tierschutzbund. Zu erkennen seien sie, weil sie oft abgemagert sind und verfilzte oder kahle Stellen in ihrem oft stumpfen Fell haben. Unbehandelte Verletzungen oder verklebte Nasen und Augen sind ebenfalls Hinweise. Wer eine Straßenkatze sieht, sollte sich zunächst vergewissern, dass es sich nicht um eine Nachbarkatze handelt und dann am besten das Ordnungsamt oder das örtliche Tierheim verständigen. Von eigenständigem Fangen rät der Tierschutzbund ab, da es sich um sehr menschenscheue Tiere handeln kann. © dpa-infocom, dpa:260526-930-128492/1