Verkehr: An den Schulterblick gedacht? Kampagne für sichere Radler

Datum26.05.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Niedersachsen sind die tödlichen Unfälle mit Radfahrern im vergangenen Jahr stark gestiegen. Um die Sicherheit zu erhöhen, starten Verkehrs- und Innenministerium sowie die Verkehrswacht eine landesweite Kampagne mit Fokus auf den "Schulterblick" beim Abbiegen und Einmünden. Die Kampagne reagiert auf die Zunahme der Todesfälle, von denen viele Senioren und Pedelec-Fahrer betrafen, oft ohne Helm. Gezielte Aufklärung und mehr Rücksichtnahme sollen gefährdete Radfahrer schützen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „An den Schulterblick gedacht? Kampagne für sichere Radler“. Radfahrer leben in Niedersachsen gefährlich: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der im Verkehr getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich gestiegen. Um ihre Lage zu verbessern, setzen Verkehrs- und Innenministerium sowie die Verkehrswacht auf eine landesweite Sicherheitskampagne – mit dem Schwerpunkt "Schulterblick" beim Abbiegen, an Einmündungen und beim Aussteigen aus Autos. Die Kampagne sowie geplante Maßnahmen und Aktionen werden am Dienstag (11.15 Uhr) vorgestellt. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer in Niedersachsen laut der Mitte April vorgelegten Verkehrsunfallstatistik im Vergleich zu 2024 um gut ein Viertel. Demnach kamen 63 Menschen auf dem Fahrrad ums Leben. Von ihnen waren 33 mit einem Pedelec unterwegs, 41 im Seniorenalter. Etwa zwei Drittel der getöteten Radfahrer trugen keinen Fahrradhelm.  Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens kündigte damals mehr Kontrollen und mehr Präventionsarbeit an. Die Fahrradsaison stehe unmittelbar bevor, es müsse "frühzeitig und intensiv" über Gefahren aufgeklärt und um Rücksichtnahme geworben werden, sagte die SPD-Politikerin. © dpa-infocom, dpa:260526-930-128452/1