«Nicht mehr hinnehmbar»: Gewerkschaft der Polizei klagt: Viele Wachen marode

Datum26.05.2026 01:14

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert den maroden Zustand vieler Dienststellen der Bundespolizei scharf und fordert dringende Investitionen in die Infrastruktur. Laut GdP hat jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel, darunter fehlende Büros, Unterkünfte und Parkplätze. Die Gewerkschaft bezeichnet die Zustände als "nicht mehr hinnehmbar" und betont, dass dies zu Frust bei den Beamten führe und die öffentliche Sicherheit beeinträchtige. Sie fordert Mittel für Sanierungen, Neubauten und bessere Unterkünfte als Zeichen von Respekt und zur Steigerung der Motivation.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „"Nicht mehr hinnehmbar"“. Lesen Sie jetzt „Gewerkschaft der Polizei klagt: Viele Wachen marode“. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) klagt über eine große Zahl maroder Dienststellen bei der Bundespolizei und fordert dringend eine bessere Infrastruktur. "Man kann klar sagen, dass so gut wie jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel hat oder marode ist", sagte der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der "Rheinischen Post". Der Zustand vieler Gebäude und Wachen sei "nicht mehr hinnehmbar". Es fehlten Büros, Unterkünfte oder Parkflächen für die Beschäftigten, monierte Roßkopf. "Es kann nicht sein, dass in Deutschland über moderne Sicherheitsarchitektur gesprochen wird, während Polizeibeschäftigte gleichzeitig mit Eimern unter tropfenden Decken stehen oder in völlig überalterten Gebäuden Dienst verrichten müssen." Sanierungen würden immer wieder verschoben, dies sorge für Frust bei den Beschäftigten. Die GdP fordere daher Geld für Sanierungen, Neubauten und bessere Unterkünfte. "Eine moderne Bundespolizei braucht moderne Infrastruktur." Das sei "keine Luxusforderung, sondern eine Frage von Respekt, Motivation und letztlich auch öffentlicher Sicherheit", sagte Roßkopf. © dpa-infocom, dpa:260525-930-128369/1