Datum25.05.2026 17:48
Quellewww.spiegel.de
TLDRSpanien geht ohne Spieler von Real Madrid zur WM in Nordamerika. Den Kader von Cheftrainer Luis de la Fuente dominiert der FC Barcelona mit acht Akteuren, angeführt von Jungstar Lamine Yamal. Dies ist ein historischer Komplettverzicht auf Real-Profis. Titelverteidiger Italien trifft in Gruppe B auf Kroatien, Albanien und Titelverteidiger England. Spanien startet am 15. Juni gegen Kap Verde.
InhaltLamine Yamal und sieben Kollegen vom FC Barcelona: Spanien nimmt die WM in Nordamerika mit einem großen Barça-Block in Angriff. Von Rivale Real Madrid nominierte Luis de la Fuente nicht einen Spieler. Angeführt von Jungstar Lamine Yamal nimmt die spanische Fußballnationalmannschaft den zweiten WM-Titel ins Visier. Cheftrainer Luis de la Fuente stellte in Madrid sein 26-köpfiges Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vor. Zum Kader zählen unter anderem Alejandro Grimaldo von Bundesligist Bayer Leverkusen, Marc Cucurella vom FC Chelsea und Mittelfeld-Stratege Rodri von Manchester City. Der 18 Jahre alte Yamal, der zuletzt an einer Oberschenkelverletzung laborierte, ist einer von acht Spielern vom nationalen Meister FC Barcelona. Von Barças großem Rivalen Real Madrid steht kein Profi im WM-Aufgebot. Auch auf Rechtsverteidiger Daniel Carvajal, für den es die letzte Saison bei Real war, verzichtete der 64 Jahre alte de la Fuente. Es ist der erste Komplettverzicht auf Spieler des Rekordmeisters in Spaniens WM-Historie. Der Trend allerdings ist nicht neu: Bereits zur Europameisterschaft 2021 kam der damalige Nationaltrainer Luis Enrique ohne Real-Profis aus. Der Weltmeister von 2010 startet am 15. Juni in Atlanta gegen den klaren Außenseiter und WM-Neuling Kap Verde in das Turnier. In Gruppe H sind die weiteren Gegner Saudi-Arabien am 21. Juni ebenfalls in Atlanta und der zweimalige Weltmeister Uruguay am 27. Juni in Zapopan nahe Guadalajara. Vor vier Jahren scheiterte Spanien schon im Achtelfinale am Überraschungsteam Marokko. Nach dem Rücktritt von Enrique gelang dessen Nachfolger de la Fuente der erfolgreiche Umbruch. Bei der EM 2024 in Deutschland holte seine Auswahl den Titel.