Datum25.05.2026 16:29
Quellewww.zeit.de
TLDRLaut einer Studie des IW-Gemeindechecks gehört Friedrichroda zu den Top-Zehn der am besten versorgten Gemeinden Deutschlands. Untersucht wurden 17 Indikatoren in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Mobilität und Digitales. Nordrhein-Westfalen führt unter den Flächenländern, während Ostdeutschland bei Städten besser abschneidet als der Westen. Thüringenweit schneidet Gerstengrund am schlechtesten ab, Erfurt wird als "sehr gut" bewertet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Neue Studie“. Lesen Sie jetzt „IW-Ranking: Friedrichroda unter Top-Zehn in Deutschland“. Friedrichroda gehört laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu den zehn am besten mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und anderen Infrastrukturangeboten versorgten Städten und Gemeinden in Deutschland. Die Stadt im Landkreis Gotha kommt in dem Ranking auf Platz zehn, wie aus dem "IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge" im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris hervorgeht. Schlusslicht des Rankings unter allen fast 11.000 untersuchten Gemeinden in Deutschland ist demnach Hirschthal in der Südwestpfalz. Ausgewertet wurden nach Angaben der IW-Gesellschaftsforschung 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet. Im Vergleich der Flächenländer liegt Nordrhein-Westfalen vorn: Mehr als jede zweite NRW-Gemeinde falle in die Kategorie "sehr gut" versorgt - insgesamt 86 Prozent in eine der beiden Top-Kategorien "sehr gut" und "gut", teilte das IW in Köln mit. Am anderen Ende steht Mecklenburg-Vorpommern: Dort gilt demnach mehr als jede zweite Gemeinde als "sehr schlecht" versorgt. Auch wenn eine westdeutsche Stadt und ein westdeutsches Flächenland vorne liegen, zeigt der große Ost-West-Vergleich ein anderes Bild: 30 Prozent der ostdeutschen Städte werden als "sehr gut" versorgt eingestuft, unter den westdeutschen Städten sind es nur knapp 20 Prozent. Bewertet wurden etwa die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Autobahnen, Nahverkehr und Flughäfen und die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Theater, Museen, Schwimmbäder, aber auch die Mobilfunkabdeckung und die Breitbandverfügbarkeit. Thüringenweit am schlechtesten schneidet Gerstengrund im Wartburgkreis ab. Es belegt im Bundes-Ranking Platz 10.810 von 10.817 untersuchten Gemeinden. Erfurt schneidet "sehr gut" ab - und belegt bundesweit Platz 146. Besser als die Landeshauptstadt werden neben Friedrichroda auch Bad Tabarz (Platz 71), Gotha (Platz 125) und Eisenach (Platz 138) gelistet. © dpa-infocom, dpa:260525-930-127614/1