Datum25.05.2026 14:50
Quellewww.spiegel.de
TLDREin 23-Jähriger kletterte am Pfingstsonntag in den Münchner Tierpark Hellabrunn, um einen über den Zaun geflogenen Schuh zu holen. Dabei geriet er in das Bisongehege und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Er rief den Notruf und wurde leicht verletzt von Polizei und Tierparkmitarbeitern gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Die Bisons wurden durch den Vorfall nicht gestört.
InhaltEin über den Zaun geflogener Schuh führte am Pfingstsonntag einen 23-Jährigen mitten ins Bisongehege des Münchner Tierparks – und in eine Lage, aus der er sich nicht mehr selbst befreien konnte. Ein Mann verliert einen Schuh. Das passiert. In München endet es am Pfingstsonntag damit, dass ein 23-Jähriger im Bisongehege des Tierparks Hellabrunn steht wie ein Statist in einem Western, der plötzlich merkt, dass die Büffel echt sind. Der Schuh war zuvor über einen Zaun geflogen. Es war eine jener winzigen Katastrophen des Alltags, die mit einem "Ups" beginnen und im Polizeibericht enden. Der Mann hatte den Schuh selbst "versehentlich über einen Zaun befördert", heißt es darin. Der 23-Jährige kletterte hinterher. Irgendwann begriff er dann offenbar, dass zwischen ihm und einer Herde Hunderte Kilo schwerer Huftiere kein Zaun mehr war. Also traf er die vernünftigste Entscheidung seines Tages: Um 21.45 Uhr rief er den Notruf an und zog sich hinter einen Elektrozaun zurück. Dort fanden ihn die Polizeibeamten später zusammen mit Mitarbeitern des Tierparks. Er war leicht verletzt, mit Schürfwunden und einer Kopfverletzung, aber immerhin von den Bisons verschont. Die Sanitäter brachten ihn ins Krankenhaus. Die Bisons habe der Einsatz nicht weiter beunruhigt, teilte die Polizei mit. Auch der Schuh sei noch gefunden worden.