Relegation: Aufstieg winkt: Essen setzt in Fürth auch auf seine Fans

Datum25.05.2026 12:55

Quellewww.zeit.de

TLDRRot-Weiss Essen strebt die Rückkehr in die 2. Bundesliga an und setzt im Relegationsrückspiel bei Greuther Fürth auf die Unterstützung seiner 2.300 Fans. Trainer Koschinat fordert mutiges, offensives Spiel, um den knappen 1:0-Vorsprung zu verteidigen und den Druck auf Fürth zu erhöhen. Die Neutralisierung von Fürths Torjäger Noel Futkeu wird als entscheidend angesehen. Personell stehen dem Trainer bis auf zwei Spieler alle Akteure zur Verfügung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Relegation“. Lesen Sie jetzt „Aufstieg winkt: Essen setzt in Fürth auch auf seine Fans“. Im Kampf um die ersehnte Zweitliga-Rückkehr setzt Rot-Weiss Essen neben der eigenen Stärke vor allem auf die Unterstützung seiner treuen Anhänger. "Die Fans werden die Hafenstraße nach Fürth tragen", sagte Trainer Uwe Koschinat vor dem Rückspiel in der Relegation bei der SpVgg Greuther Fürth am Dienstag (20.30 Uhr/Sat.1/Sky).  Der Drittligist fährt mit einem knappen 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel nach Franken und wird von knapp 2.300 Anhängern begleitet. "Wir sind aufgrund des Kontingents in Unterzahl, aber jeder RWE-Fan wird alles geben", sagte Koschinat und prophezeite in Anspielung auf die tolle Atmosphäre im Heimspiel: "Die Hafenstraße wird Fürth nicht hinbekommen." Auf dem Rasen werde es darauf ankommen, "mutig zu spielen", forderte Koschinat. "Der schlechteste Ratgeber wäre, nur defensiv zu spielen." Ziel müsse es sein, selbst in Führung zu gehen, "um den Druck zu erhöhen".  Der liege ohnehin schon beim 16. der 2. Liga. "Wir müssen uns darauf einrichten, dass der Gegner viel unternehmen wird. Die Fürther werden mit einer offensiven Aufstellung antreten und ein frühes Tor erzielen wollen", warnte Koschinat. Dabei gelte es vor allem, wie schon im Hinspiel Fürths Torjäger Noel Futkeu zu neutralisieren. "Der Spieler hat sich enorm entwickelt, er wird bis zur letzten Sekunde alles für Fürth geben wollen. Seine enorme Verantwortung könnte aber auch eine Last für ihn sein", sagte Koschinat über den Zweitliga-Torschützenkönig, der im Sommer zu Eintracht Frankfurt wechselt. Personell kann der 54-Jährige fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Routinier Klaus Gjasula und Abwehrspieler Franci Bouebari stehen nicht zur Verfügung. © dpa-infocom, dpa:260525-930-126887/1