Datum23.05.2026 22:47
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn Angola sind mindestens 28 Menschen beim Einsturz einer illegalen Goldmine ums Leben gekommen. In der Provinz Bengo wurden 18- bis 40-Jährige von einem Erdrutsch verschüttet, als sie illegal nach Gold suchten. Unter den Opfern befanden sich 13 Familienmitglieder. Die Suche nach weiteren Verschütteten läuft. Dies ist der erste bekannte tödliche Zwischenfall dieser Art in der Region.
InhaltRund 60 Kilometer von der Hauptstadt Angolas entfernt sind dutzende Menschen beim Einsturz einer illegalen Goldmine getötet worden. Weitere mögliche Opfer oder Überlebende werden noch gesucht. Beim Einsturz einer illegal betriebenen Goldmine in Angola sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Die Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren seien bei einem Erdrutsch in der Provinz Bengo nordöstlich der Hauptstadt Luanda verschüttet worden, teilte die Polizei des zentralafrikanischen Küstenlandes mit. Der Unfall ereignete sich demnach in der Ortschaft Canacassala rund 60 Kilometer außerhalb von Luanda. Die Opfer hatten dort illegal nach Gold gesucht, als die Mine einstürzte. Unter den Toten seien auch 13 Mitglieder derselben Familie, hieß es weiter. Rettungskräfte setzten die Suche nach möglichen weiteren Opfern oder Überlebenden fort. Nach Angaben der Provinzregierung handelt es sich um den ersten bekannten tödlichen Unfall im Zusammenhang mit illegalem Goldabbau in der Region.