Suche im Rhein: Wegen Smartwatch-Telefonat: Wassermotorrad kentert im Rhein

Datum23.05.2026 16:07

Quellewww.zeit.de

TLDREin Wassermotorrad kenterte im Rhein bei Kestert, nachdem der Fahrer aufgestanden war, um per Smartwatch zu telefonieren. Dies löste eine großangelegte Suchaktion mit rund 100 Rettungskräften aus. Glücklicherweise wurden die beiden Insassen von einem Gütermotorschiff aufgenommen und unverletzt geborgen. Nach einer ärztlichen Untersuchung konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Suche im Rhein“. Lesen Sie jetzt „Wegen Smartwatch-Telefonat: Wassermotorrad kentert im Rhein“. Ein gekentertes Wassermotorrad hat im Mittelrhein bei Kestert eine aufwendige Suchaktion ausgelöst. Rund 100 Rettungskräfte suchten vergeblich nach dem Jet-Boot und den beiden Personen, die auf dem Gefährt unterwegs waren, wie die Wasserschutzpolizeistation St. Goar mitteilte.  Vom Schiffsführer eines Fahrgastschiffes kam dann der Hinweis, dass ein Gütermotorschiff den Mann und die Frau aufgenommen habe - und das Wassermotorrad schleppe. Das Schiff und die beiden Geretteten wurden schließlich in Boppard angetroffen. Sie waren unverletzt. Sie gaben an, sie hätten in Kestert das Wassermotorrad gestoppt, um mit der Smartwatch zu telefonieren. Dazu sei der Mann, der das Fahrzeug führte, aufgestanden. Das Wassermotorrad geriet demnach in Schieflage und kenterte. Nach einer kurzen notärztlichen Untersuchung konnten die beiden die Fahrt zur Loreley fortsetzen. © dpa-infocom, dpa:260523-930-120940/1