Grundgesetztag: Kretschmer: Grundgesetz hat nichts an Bedeutung verloren

Datum23.05.2026 14:35

Quellewww.zeit.de

TLDRAnlässlich des Grundgesetz-Ehrentages betonte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die anhaltende Bedeutung der Verfassung. Insbesondere hob er Artikel 1 hervor: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und wir sind alle gleich". Er bekräftigte, dass das Grundgesetz, das 1949 verkündet wurde, auch heute noch eine zentrale Grundlage für das Zusammenleben in Deutschland darstellt und Sicherheit sowie Wohlstand geschaffen hat. Der Grundgesetz-Tag wird dieses Jahr erstmals als Ehrentag von Bundespräsident Steinmeier gefeiert, um die Verfassung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Grundgesetztag“. Lesen Sie jetzt „Kretschmer: Grundgesetz hat nichts an Bedeutung verloren“. Anlässlich des Grundgesetztages hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die Bedeutung der Verfassung auch in der heutigen Zeit hervorgehoben. "Für mich ist immer noch der Artikel 1 des Grundgesetzes der schönste und mit Sicherheit auch der wichtigste. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und wir sind alle gleich", sagte der CDU-Regierungschef in einem Video-Statement auf der Plattform X.    Die Passage habe ihre Begründung im Holocaust und der Schoah, sei aber auch in der aktuellen Zeit von Bedeutung. "Es hat nichts, gar nichts an der Bedeutung verloren", so Kretschmer.  Das Grundgesetz sei eine großartige Grundlage für das Zusammenleben, habe Sicherheit gegeben und Wohlstand geschaffen, so Kretschmer.  Das Grundgesetz als Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland war am 23. Mai 1949 verkündet worden. In diesem Jahr wird der Tag erstmals mit einem "Ehrentag" gefeiert. Diesen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen und die Schirmherrschaft übernommen. Damit will er den Grundgesetztag und die Errungenschaften der Verfassung stärker im Bewusstsein der Menschen verankern. © dpa-infocom, dpa:260523-930-120683/1