Landespokal: Ohne Wollitz: Cottbus verliert Pokalfinale gegen Krieschow

Datum23.05.2026 13:54

Quellewww.zeit.de

TLDRDer FC Energie Cottbus hat das Finale des Brandenburger Fußball-Landespokals überraschend mit 1:2 gegen den VfB Krieschow verloren. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz, der sich einer Operation unterziehen muss, war abwesend. Krieschow sicherte sich durch Tore von Rorig (Eigentor) und Michalski den Titel, Cottbus verkürzte durch Biankadi (Elfmeter). Beide Teams sind bereits für den DFB-Pokal qualifiziert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landespokal“. Lesen Sie jetzt „Ohne Wollitz: Cottbus verliert Pokalfinale gegen Krieschow“. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga hat der FC Energie Cottbus im Finale des Brandenburger Fußball-Landespokals eine überraschende Niederlage gegen den VfB Krieschow erlitten und den insgesamt 13. Triumph in diesem Wettbewerb verpasst. Ohne Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz verlor der FCE im heimischen Stadion das Duell mit dem Oberligisten 1:2 (0:1). Vor 10.336 Zuschauern war es für Krieschow der erste Pokalgewinn nach den Finalniederlagen 2022 und 2025. Die von Co-Trainer Tobias Röder betreuten Gastgeber gerieten durch ein Eigentor von Henry Rorig (11. Minute) und einen Treffer von Toby Michalski (60.) in Rückstand. Merveille Biankadi gelang per Foulelfmeter nur noch der Anschlusstreffer zum 1:2 (71.). Bei Energie gab es nach den Aufstiegsfeierlichkeiten die erwartete Rotation im Kader. Zum Einsatz kamen hauptsächlich jene Profis, die zuletzt keine oder wenig Spielzeit hatten. Jonas Hofmann führte den FCE als Kapitän auf den Rasen. Stammspieler wie Kapitän Axel Borgmann, Torjäger Erik Engelhardt und Tolcay Cigerci, der am Freitag seinen Vertrag langfristig verlängert hatte, standen nicht im Kader. Cheftrainer Wollitz muss sich nach der Saison eigenen Angaben zufolge "einigen Operationen" unterziehen und verfolgte die Partie als Zuschauer. Da sowohl Cottbus als Tabellenzweiter der 3. Liga als auch Krieschow als Endspielteilnehmer bereits für die 1. DFB-Pokalrunde 2026/27 qualifiziert waren, hatte Wollitz die Verantwortung für dieses Finale an seinen Co-Trainer Röder übergeben. Beide arbeiten seit 2023 gemeinsam an der Seitenlinie. Krieschow belohnte sich mit dem Führungstor für eine engagierte Startphase. Bei Energie fehlte zunächst das Tempo in den Aktionen. Jannis Boziaris musste kurz vor der Halbzeitpause mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden (44.). Erst mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahm Cottbus die Spielkontrolle und drängte Krieschow weit in die eigene Hälfte. Mehr als der Anschlusstreffer durch den verwandelten Foulelfmeter von Merveille Biankadi (71.) gelang dem Favoriten aber nicht mehr. Fünftligist Krieschow war auf den Punkt zur Stelle und blickt nun der ersten Teilnahme im DFB-Pokal entgegen. © dpa-infocom, dpa:260523-930-120547/1