Datum23.05.2026 12:33
Quellewww.zeit.de
TLDREin Mensch wurde im Bereich Pinneberg lebensgefährlich verletzt, als er auf der Flucht vor der Polizei auf den Bahngleisen eine 15.000-Volt-Oberleitung berührte. Die Person wurde in ein Krankenhaus geflogen. Ursprung war eine Meldung über eine Person im Gleisbereich. Der Vorfall führte zu vorübergehenden Sperrungen und Verspätungen im Bahnverkehr zwischen Pinneberg und Hamburg.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Flüchtender Mensch berührt Oberleitung - Lebensgefahr“. Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Mensch im Bereich Pinneberg am Morgen eine Oberleitung berührt. Aktuellen Erkenntnissen zufolge sei sie dabei lebensgefährlich verletzt worden, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus. Bundes- und Landespolizei waren zuvor wegen eines Menschen im Gleisbereich zum Bahnhof Pinneberg alarmiert worden. Beim Eintreffen der Beamten sei der Mensch geflohen und beim Klettern gegen die mit 15.000 Volt geladene Stromversorgung geraten. Warum er sich auf den Schienen befand, ist derzeit noch unklar. Die Polizei machte zunächst keine weiteren Angaben zum Verletzten. Der Vorfall sorgte am Vormittag für Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Pinneberg und Hamburg. Die Bundespolizei ließ die Strecke zwischenzeitlich sperren. Betroffen waren unter anderem die Linien RB60, RB 61 und RB 70 des Anbieters Nordbahn, teilte das Unternehmen mit. Mittlerweile wurde die Sperrung aufgehoben. Dennoch könne es weiterhin zu Folgeverspätungen kommen, hieß es. © dpa-infocom, dpa:260523-930-120210/1