Datum23.05.2026 12:12
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz hat angesichts der erhöhten Waldbrandgefahr ein striktes Rauch- und Feuerverbot für das gesamte Gebiet erlassen. Um Brände zu vermeiden, werden Besucher dringend gebeten, auf offene Feuerstellen und Kocher zu verzichten und jederzeit zur Wachsamkeit aufgerufen. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig, da die Waldbrandstufe 3 gilt und kürzlich ein großer Brand in der Böhmischen Schweiz gelöscht wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Striktes Rauchverbot“. Lesen Sie jetzt „Waldbrandgefahr: Nationalpark mahnt zur Vorsicht“. Angesichts erhöhter Waldbrandgefahr mahnt die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz Wanderer und Ausflugstouristen am Pfingstwochenende zur Vorsicht. "Jeder Feuerfunke kann zu einem großen Brand führen. Wir bitten Sie daher, unbedingt das Feuerverbot im Wald zu achten", heißt es auf der Webseite des bei Touristen beliebten Nationalparks. Konkret gilt in dem gesamten Gebiet ein Rauchverbot. Außerdem untersagt sind demnach offene Feuerstellen sowie das Benutzen von Kochern. Besucherinnen und Besucher werden dazu aufgerufen, Feuer oder Rauch umgehend unter der Notrufnummer 112 zu melden. Ohnehin gilt das seit 2022 erstmals eingeführte Übernachtungsverbot - das sogenannte "Boofen" - in der Sächsischen Schweiz noch bis Mitte Juni. Das Verbot soll Übernachtungen unter freiem Himmel eindämmen, um Tiere wie Wanderfalke, Uhu und Schwarzstorch, die in dieser Zeit brüten, zu schützen. Aktuell gilt für die Region im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, aber auch für die Landkreise Görlitz, Bautzen und Meißen sowie für die Landeshauptstadt Dresden die Waldbrandstufe 3 für "mittlere Gefahr". Ebenfalls gilt die Stufe 3 in Teilen der Landkreise Nordsachsen und Leipzig. Zu Beginn des Monats Mai war im Nationalpark Böhmische Schweiz bei Jetrichovice unweit der Grenze zur Sächsischen Schweiz ein erster größerer Waldbrand auf einer Fläche von rund einem Quadratkilometer ausgebrochen. Ein Großaufgebot von rund 500 Einsatzkräften aus zahlreichen Regionen des Landes mit Unterstützung der tschechischen Armee kam zum Einsatz. Mehrere Hubschrauber waren im Dauereinsatz, um das Feuer einzudämmen. Nach fünf Tagen konnte der Brand gelöscht werden. © dpa-infocom, dpa:260523-930-120170/1