Datum23.05.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRBei angekündigtem Hitze-Wochenende mit bis zu 30 Grad in Brandenburg ruft die Stadt Potsdam zum Schutz der Natur an Seen auf. Besonders im Naturschutzgebiet "Sacrower See und Königswald" wird auf das Verbot von Müllablagerungen, Camping, Grillen, offenem Feuer und Rauchen hingewiesen. Uferbereiche dürfen nur an ausgewiesenen Stellen betreten werden, Wassersport ist untersagt. Die Stadt bittet darum, Abfälle wieder mitzunehmen und die Natur sauber zu halten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Badewetter“. Lesen Sie jetzt „Hitze-Wochenende: Stadt mahnt zum Schutz der Natur am See“. Bei sommerlich warmem Badewetter werden viele Menschen rund um Pfingsten an Seen und in Parks erwartet. Die Stadt Potsdam appelliert daher, Rücksicht auf die Natur besonders in Schutzgebieten zu nehmen. Am Wochenende werden in Brandenburg Höchstwerte von 29 bis 30 Grad erwartet. Auch Müllberge im Freien sind immer wieder ein Ärgernis. Überfüllte Papierkörbe oder abgestellte Müllsäcke lockten Krähen, Waschbären oder Wildschweine an, die Abfälle weiter verteilten, kritisierte die Stadt. Sie ruft dazu auf, die Natur sauber zu halten und Abfälle wieder mitzunehmen. Aber auch beim Baden gibt es einiges zu beachten. Besonders sensibel sei das Naturschutzgebiet "Sacrower See und Königswald", teilte die Stadt Potsdam mit. Uferbereiche dürften nur an ausgewiesenen Zugängen betreten werden. Der Wald rund um den Sacrower See ist laut Stadt das älteste Naturschutzgebiet Potsdams. Wassersport auch mit Kajaks und Stand-up-Paddling sind dort untersagt. Camping, Grillen, offenes Feuer und Rauchen sind verboten - auch mit Blick auf die erhöhte Waldbrandgefahr. Informationstafeln an den Seen weisen auf die Regeln hin. © dpa-infocom, dpa:260523-930-119358/1